Flächennutzungsplan

Bauen und Wohnen in Fischeln

Foto BVF Krützboomweg

Foto BVF Krützboomweg

Städtebaulichen Entwicklungen in Fischeln

Norbert Hudde, Krefelder Stadtplanungsleiter, erläuterte kürzlich die Notwendigkeit, neue Wohngebiete in Krefeld auszuweisen.

Die Einwohnerzahlen Krefelds sind so ab 2006 leicht zurückgegangen. Inzwischen hat sich der Trend aber umgekehrt. Das macht sich auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. Da in Krefeld etwa 50 % der Einwohner einen Sozial-Berechtigungsschein haben könnten, ist das Thema Sozialwohnungen von großer Bedeutung. Für die nächsten drei Jahre ist ein Gesamtbedarf von 6.500 Wohnungen zu erwarten (etwa 3.000 Wohnungseinheiten (WE) Neubedarf, 2.100 WE aus Düsseldorf und etwa 1.400 WE für den Sozialbereich einschließlich der Flüchtlinge). Dem gegenüber stehen aber rechnerisch höchstens 3.900 neue Wohnungen gegenüber. Ganz schwierig sei die Innenstadtverdichtung, bei der etwa 1.600 WE zu erwarten sind.

Deshalb gibt es neben kleineren Baugebieten, etwa die vorgesehenen Baumaßnahme südlich Wedelstraße mit 53 Wohnungseinheiten (WE) und Krützboomweg (bisherige Tennisanlage) mit 40 WE, im gesamten Stadtgebiet sechs neue Baugebiete: Forstwald, Inrath und Traar sowie in Fischeln mit Fischeln Südwest, Plankerheide (am Friedhof) und Fischeln Ost:

– Fischeln Südwest mit insgesamt 517 WE, mit KiTa, aufgeteilt in drei Bauabschnitte:
1. Abschnitt (Baubeginn etwa 2019) mit 160 WE im Süden nahe der Willicher Straße (Baugrund in städt. Besitz), im Bauhausstil mit begrünten Dachflächen, halb-öffentliche Vorgärten und Grünachse (mit dem Erlös aus dem Verkauf der städt. Grundstücke soll die Südwestumgehung gebaut werden); dann in zwei weiteren Abschnitten zum Hanninxweg hin (wegen dort zzt. noch offener Grundstücksfragen erst anschließend), nicht im Bauhausstil, möglicherweise mit Solardächern und mit kleinen Blockheizkraftwerken, mit 193 WE und Abschnitt 3 mit 164 WE.

– Plankerheide auf 13 ha zwischen Haltestelle Grundend, Friedhof, Steinrath und Kölner Straße, wird als Filetstück betrachtet, hohe Qualität im Verbund mit „RegioNetzwerk“, mit Mehrfamilienhäusern, 600 WE, Beginn in einigen Jahren. – Fischeln Ost zwischen K-Bahn und Oberbruchstraße als Platzhalter mit etwa 1.000 WE, Beginn noch völlig offen.

– Interkommunales Gewerbegebiet beiderseits der A 44: 70 ha in Meerbusch und 51 ha in Krefeld (etwa zwischen Willicher Straße und K-Bahn entlang der Autobahn). – Fischeln Ost zwischen K-Bahn und Oberbruchstraße als Platzhalter mit etwa 1.000 WE, Beginn noch völlig offen. – Interkommunales Gewerbegebiet beiderseits der A 44: 70 ha in Meerbusch und 51 ha in Krefeld (etwa zwischen Willicher Straße und K-Bahn entlang der Autobahn). (Quelle FiWo LN)

Krefeld wächst im Fischelner Süden

In Fischeln Südwest sind 600 Wohneinheiten geplant. NRW Urban kümmert sich um die Entwicklung des Areals und bringt 3,6 Millionen Euro auf. Gebaut werden kann frühestens in 2018. Mehr dazu...

Auch am Krützboomweg sind Baumaßnahmen geplant. Hierzu gibt es jetzt sogar eine Gestaltungssatzung, die im Ratsportal unter Bezirksvertreetung Fischeln nachzulesen ist.

Der Bürgerverein ist für ein planvolles Wachstum. Neue Wohnungen müssen bezahlbar sein. Umweltaspekte sind hervorzuheben, damit Fischeln weiterhin lebens- und liebenswert bleibt. Schließlich ist auch eine passende Infrastruktur für die Bürger wichtig. Auch die dringend notwendige Umgehungsstraße hat der Bürgerverein schon viele Jahre gefordert. Derzeit ist alles noch im Planungsstadium. Wir werden rechtzeitig im Rahmen unserer Möglichkeiten die Interessen der Fischelner einbringen. Für Ihre Anregungen sind wir stets dankbar.

Fischeln Südwest im Bauhaus Stil

Stellvertretend für ihre Fraktionen haben die beiden planungspolitischen Sprecher von CDU, Jürgen Wettingfeld, und SPD, Jürgen Hengst, den aktuellen Diskussionsstand zum Baugebiet Fischeln Süd-West vorgestellt. Das Gebiet an der Willicher Straße soll nach Willen beider Fraktionen ab 2018 bebaut werden. „Wir folgen dabei der Bauhaus-Idee als städtebaulichen Grundgedanken für das neue Baugebiet. Im Bebauungsplan wird festgeschrieben, dass sich die Häuser am Bauhaus-Stil wie beispielsweise Haus Esters und Haus Lange orientieren müssen“, erklärt Wettingfeld. Am Dienstagmorgen stellten die beiden Sprecher die Planungen des Baugebietes im Süd-Westen von Fischeln sowie den weiteren Planungs- und Bauprozess vor. Pünktlich zum Bauhausjahr 2019 sollen die ersten Häuser bezugsfertig sein. „Im ersten von drei Teilen des neuen Baugebiets soll an der Willicher Straße eine Bebauung mit einer einheitlichen Formensprache moderner Prägung entstehen. Das Gebiet erhält eine Architektur „made in Krefeld“.

Die Wohnstätte wird als zentrale Partner den Bebauungsplan mit umsetzen“, beschreibt Hengst die weiteren Planungen. Prägend für das Gebiet werden auch die Mehrfamilienhäuser sein, die von der Krefelder Wohnstätte geplant werden. Geschäftsführer Thomas Siegert vertrat die Wohnstätte bei dem Termin. Die Infrastruktur soll möglichst im Jahr 2018 gebaut werden, damit im Jahr 2019 die Vermarktung und der Bau der ersten Häuser beginnen kann. Die Wohnstätte wird aus ihrem Vermarktungsanteil auch die dringend benötigte Umgehungsstraße finanzieren. Ebenfalls wird in Absprache mit der SWK die ÖPNV-Anbindung des Gebiets wie auch die Frage der Energieversorgung geplant. Quelle FiWo

Schon bald soll in Fischeln Südwest gebaut werden

Der Zeitplan ist ambitioniert: Schon im nächsten Jahr sollen im Neubaugebiet Fischeln-Südwest die Bagger anrollen, um für die Infrastruktur zu sorgen. 2019 können im Idealfall die Arbeiten für die Häuser - mit 160 Wohnungen - im zeitgemäßen Bauhaus-Stil beginnen. Rund 60 Millionen Euro müssen für den ersten Abschnitt des Quartiers mit geplant 518 Wohnungen von Privaten investiert werden. Einher geht damit der Bau einer Umgehungsstraße. Nach den Planungsunterlagen könnte schon 2018/19 mit dem Bau der ca. 3 Km langen Straße begonnen werden. (Von der Kölner Straße bis zur Willicher Straße, dann weiter bis zur Anrather Straße)

Die Umgehungsstraße wird schon viele Jahre vom Bürgerverein Fischeln gefordert. Die Wohnstätte AG macht im Schulterschluss mit den großen Krefelder Ratsfraktionen SPD und CDU ernst. Im Neubaugebiet Fischeln-Südwest sollen auf rund 30 Hektar Fläche einmal 518 Wohnungen entstehen -in drei Abschnitten. Der erste davon mit 160 Wohnungen im zeitgemäßen Bauhaus-Stil auf 8,4 Hektar soll 2019 schon ein Gesicht haben -pünktlich zum Jubiläum des international bekannten Architekturstils, dessen Repräsentant Ludwig Mies van der Rohe gerade in Krefeld mit Haus Lange, Haus Esters und dem Industriegebäude für die Verseidag wertvolle Spuren gelegt hat. Quelle RP, Artikel lesen...

Nach der Vorstellung der Pläne für das neue Wohnquartier Fischeln-Südwest mit rund 600 Wohneinheiten, beschäftigten sich die Kommunalpolitiker im Fischelner Rathaus mit dem Bebauungsplan 807. Der soll Baurecht für ein weiteres Wohngebiet im Landschaftsschutzgebiet mit ebenfalls etwa 600 Wohneinheiten - das bedeutet rund 1500 Menschen - schaffen. Auf 130.000 Quadratmetern zwischen Kölner Straße und K-Bahn-Trasse sowie Eichhornstraße im Norden und Dorfgraben im Süden ist Wohnungsbau mit einer Höhe von bis zu fünf Geschossen angedacht. Mehr dazu...

Wohnstätte-Chef Thomas Siegert hat in der Bezirksvertretung Fischeln Pläne präsentiert, wie das Baugebiet Fischeln Südwest entwickelt werden könnte. Damit wäre auch eine Finanzierung der umstrittenen Umgehungsstraße verbunden. Mehr dazu...

Neuer Flächennutzungsplan seit 2015

Neue Wohnbauflächen gibt es vor allem im Süden der Stadt. Strittig ist das Areal östlich der K-Bahn.
Dicke Luft im Rathaus an der Kölner Straße: Etliche Fischelner nutzten in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung die Einwohnerfragestunde, um ihrem Unmut Luft zu machen. Was der neue Flächennutzungsplan (FNP) an Wohnbebauung vorsieht, halten sie für maßlos übertrieben. Und sie fragen, auf welchen Straßen all die Autos der Neubürger denn fahren sollen. Schon heute ersticke Fischeln an dem dichten Verkehr.
Stadtplaner Ludger Walter mühte sich redlich, den Sinn des neuen FNP zu erläutern. Kernaussage: Krefeld will von der Boomregion Düsseldorf profitieren und Menschen anlocken. Das freie Areal an der K-Bahn sei dafür optimal geeignet. Nur so könne Krefeld verhindern, noch mehr Einwohner und damit Landesmittel zu verlieren. Außerdem: Der FNP schaffe nur den Rahmen und sei kein Bebauungsplan.

Daniel Werner (Grüne) formulierte seine Kritik drastisch: "Fischeln wird zur Bauland-Hure der Stadt." Im Bereich Kütterheide seien immer noch Grundstücke frei. "Die Nachfrage aus Düsseldorf ist nicht so groß, wie behauptet wird", sagte Werner unter dem Beifall der zahlreichen Besucher. Michael Haas (SPD) untermauerte das: "Die große Mehrheit der Fischelner lehnt eine Bebauung östlich der K-Bahn ab." Benedikt Lichtenberg (CDU) formulierte es so: "Zunächst wird Südwest mit der Umgehung gebaut. Im Osten passiert vorher nichts. Darauf gebe ich mein Ehrenwort."

Fischeln-Ost steht wegen der Nähe zur K-Bahn weit oben.

Dass die Stadtplaner da anderer Meinung sind, zeigt ein Blick in den neuen FNP. Dort sind alle möglichen neuen Wohnbauflächen bewertet, ob eine Nutzung sehr viele oder keine positiven Aspekte aufweist. Ergebnis: Fischeln-Ost steht wegen der Nähe zur K-Bahn sehr weit oben auf der Liste. Fischeln-Südwest rangiert deutlich dahinter. Und dies, obwohl das Südwest-Areal über die Wohnstätte weitgehend der Stadt gehört. Die Grundstücke in Fischeln-Ost befinden sich dagegen fast ausschließlich in privater Hand.
Der neue Flächennutzungsplan (FNP) wird am 8. April abschließend im Rat beraten. Eine große Mehrheit ist sicher. Nach der Prüfung durch die Bezirksregierung tritt das Werk vermutlich im Herbst in Kraft. Insgesamt sind 116,5 Hektar an neuen Wohnbauflächen vorgesehen. Fast die Hälfte davon entfällt auf Fischeln. Dort befindet sich mit Fischeln-Südwest (23 Hektar) auch das größte zusammenhängende Areal. Fischeln-Ost (17,7 Hektar) belegt Rang zwei, gefolgt von Hüls-Südwest (14,2 Hektar).
Streit gibt es nicht nur in Fischeln. Die Stadtplaner wollen auch das Gelände der ehemaligen Kaserne in Forstwald (10,6 Hektar) für Wohnzwecke nutzen. Dagegen regt sich vor Ort erheblicher Widerstand.
WZ 28.03.2014

Grafik: Auszug aus dem Flächennutzungsplan

Grafik: Auszug aus dem Flächennutzungsplan

Diskussionsbedarf gibt es auch bei der Fischeiner SPD. "Die Auswirkungen auf Fischeln können gravierend sein, denn hier werden knapp die Hälfte (61,4 Hektar) der insgesamt 127,3 Hektar neuer Wohnbaufläche ausgewiesen, was einen Bevölkerungszuwachs durch Zuzug von ca. 4000 Einwohnern ermöglicht. Fischelns Einwohnerzahl würde dadurch um ca. 15 Prozent anwachsen", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD Fischeln. Wenn aus Neubürgern Fischelner werden sollen, wie sollen die an der Peripherie entstehenden Neubaugebiete mit dem Ortskern verbunden werden? Wird die schon jetzt angespannte Verkehrssituation ins totale Chaos münden? Wo solle geparkt werden, wenn alle hier einkaufen und zum Arzt wollen? Müssen nicht erst sämtliche Potenziale im Ortskern entwickelt und ausgeschöpft werden, bevor immer mehr Natur und Landschaft zugebaut wird?

Über diese und andere Fragen möchte der SPD-Ortsverein Fischeln mit den Fischelner Bürgern diskutieren. Die Einladung richtet sich besonders an alle Fischelner Bürger, die sich mit ihren Anregungen, Bedenken und Ideen aktiv an der Zukunftsgestaltung ihres Ortsteiles beteiligen wollen. Die Veranstaltung findet am 9. April um 19 Uhr in der Gaststätte U 76 , Hees 84, 47807 Krefeld statt, sozusagen mit Blick auf die das potentielle Neubaugebiet Fischeln-Ost. Hauptreferent ist der planungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Krefelder Stadtrat, Jürgen Hengst.
Extra-Tipp am Sonntag, 23.03.2014



Krefeld gewinnt bei Flächenranking

Im Entwurf des Regionalplans profitiert Krefeld wegen der Nähe zu Düsseldorf. Die Landeshauptstadt kann wachsenden Bedarf an Neubauten nicht decken - neue Baufläche soll nun in Fischeln entstehen. Von Sebastian Peters

Die Stadt Krefeld soll nach Vorstellung der Bezirksregierung Düsseldorf einen Teil der Unterkapazitäten auf dem Wohnungsmarkt in Düsseldorf auffangen. Dies geht aus dem neuen Regionalplan hervor. Im Krefelder Süden sollen jetzt mit Priorität neue Baugebiete ausgewiesen werden - dabei handelt es sich um Flächen in Fischeln an der K-Bahn, am Friedhof und in Fischeln Südwest. Krefeld wird somit im neuen Entwurf des Regionalplans als eindeutiger Gewinner bei der Zuweisung von Wohnflächen beschrieben. 2115 neue Wohneinheiten sollen hier entstehen - in Relation zur Gesamtbevölkerung mehr als in allen anderen Städten des Regierungsbezirks.

Zum Hintergrund: Der Regionalplan legt die grobe Entwicklung innerhalb des Regierungsbezirks Düsseldorfs in den kommenden Jahren fest. Im Regionalplan werden auch die Siedlungsbereiche festlegt, in denen die Kommunen vorrangig ihre Wohnbaulandentwicklung betreiben sollen. Der Plan ist bindend für die Kommunen. Der Entwurf ist jetzt den Kommunen, so auch Krefeld, zur Stellungnahme übersandt worden.

Um herauszufinden, wie groß der Bedarf an Wohnflächen in den einzelnen Kommunen im groben Zeitraum bis 2032 ist, haben die Regionalplaner ein kompliziertes Rechenmodell initiiert. Im Kern beobachten sie demnach zwei Tendenzen: Die Bevölkerung nimmt im Regierungsbezirk Düsseldorf zwar ab: weil es aber immer mehr Ein- und Zwei-Personen-Haushalte gibt, dafür weniger Drei- und Vier-Personen-Haushalte, gibt es in einigen Regionen weiterhin Bedarf an Neubauten.

Im Entwurf des Regionalplans ist für alle 49 Kreise und kreisfreien Städte des Regierungsbezirks ein Bedarf von rund 110 000 Wohneinheiten ermittelt worden. Düsseldorf benötigt demnach 32 000 neue Wohneinheiten, hat aber nur eine Reserve von 20 000 Wohneinheiten. "Allein in der Stadt Düsseldorf ist es nicht möglich, den Bedarf in Gänze flächenmäßig darzustellen", stellt ein Sprecher der Bezirksregierung fest. Die Behörde sieht einen "Bedarfsüberhang" von 12 000 Wohneinheiten. Das entspricht einem Flächenbedarf je nach Dichteannahme von insgesamt 200 bis 400 Hektar, der auf die umliegenden Kommunen verteilt werden soll. Hier kommt Krefeld ins Spiel.

Die Bezirksregierung hat in der Berechnung ein Ranking jener Flächen erstellt, die die Unterkapazität in Düsseldorf ausgleichen könnten. Die Kriterien waren dabei insbesondere die Erreichbarkeit von Düsseldorf mit Bus und Bahn. Deshalb haben Kommunen, die rund um Düsseldorf liegen und in der Nähe zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) liegen, bei diesen Kriterien meist besser als die weiter entfernt liegenden Kommunen abgeschnitten. Untersucht wurden alle Gemeinden, die von Düsseldorf aus in maximal 30 Fahrminuten zu erreichen sind.

Insgesamt wurden 85 Flächen in 23 teilnehmenden Gemeinden geprüft. Um den Überhang der Stadt Düsseldorf abzudecken, sollen die 30 höchstplatzierten Flächen mit insgesamt 12 080 Wohneinheiten in der Regionalplanfortschreibung berücksichtigt werden. Die Kommunen um Düsseldorf sollen also zuerst diejenigen Flächen des bestehenden Flächenpotenzials entwickeln, "die auch positive regionale Wirkung entfalten", heißt es im Entwurf des Regionalplans.

Dass Krefeld von Düsseldorf profitieren kann, hatten Stadt, Stadtwerke, Wohnstätte und Wirtschaftsförderungsgesellschaft schon 2010 erkannt und die Kampagne "Komm' doch mal rüber" gestartet. Auf einer Internetseite und mit Plakaten waren die Düsseldorfer aufgefordert worden, auch einmal Veranstaltungen oder die City in Krefeld zu besuchen.

Quelle: RP 19.08.2014


Krefeld - mit drei Flächen im Ranking vertreten

Das Ranking:
Das Ranking-Verfahren lief folgendermaßen ab: Im Flächenranking werden nur die Flächen berücksichtigt, die nicht ohnehin schon rechnerisch durch den lokalen Bedarf der Kommune begründet sind. Zunächst wurden also jene Flächen ermittelt, die den lokalen Bedarf der Kommune dienen. Alle dann darüber hinausgehenden Flächen wurden in einem Ranking nach verschiedenen Kriterien kommunenübergreifend verglichen - und mit Punkten versehen. Krefeld ist mit drei großen Flächen in diesem Ranking vertreten.