Sitzungen der Bezirksvertretung

Bezirksvertretung in Fischeln

Nach der Gemeindeordnung des Landes NW (GO NW) sind alle kreisfreien Städte, also auch Krefeld, dazu verpflichtet, ihr Stadtgebiet in Stadtbezirke einzuteilen und Bezirksvertretungen einzurichten. Gesetzesgrundlage für die Einrichtung von Bezirksvertretungen ist § 35 GO NW. Soweit nicht der Rat nach § 41 Abs. 1 ausschließlich zuständig ist, entscheiden die Bezirksvertretungen unter Beachtung der Belange der gesamten Stadt und im Rahmen der vom Rat erlassenen allgemeinen Richtlinien in allen Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht wesentlich über den jeweiligen Stadtbezirk hinausgeht. Hierzu gehören z.B. Unterhaltung und Ausstattung der im Stadtbezirk gelegenen Schulen und öffentlichen Einrichtungen, wie Sportplätze, Altenheime, Friedhöfe, Büchereien und ähnliche soziale und kulturelle Einrichtungen, kulturelle Angelegenheiten des Stadtbezirks einschließlich Kunst im öffentlichen Raum, Heimat- und Brauchtumspflege im Stadtbezirk, Pflege von vorhandenen Paten- oder Städtepartnerschaften. Es sind außerdem regelmäßige Einwohnerfragestunden eingerichtet.

Bürgersprechstunde im Fischelner Rathaus

Die nächsten Sitzungstermine sind am : Do., 7. Juni 2018 – Sitzung: Mi., 12. September 2018 – Sitzung: Do., 15. November 2018 – Sitzung: Mi., 19. Dezember 2018. Beginn: jeweils 17 Uhr mit einer Einwohnerfragestunde ab 18 Uhr.

25. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 6. Juni 2018

Zu Beginn der Sitzung gedachte die Bezirksvertretung (BzV) Fischeln in einer Schweigeminute des am 29. 4. 2018 plötzlich verstorbenen Sprechers der SPD-Fraktion in der BzV Fischeln Michael Haas (MdR). Er gehörte seit 2004 der BzV an und wurde 54 Jahre alt.

Bebauungsplan 795 Fichtenhainer Allee
Nach Offenlegung, einigen Einsprüchen und entsprechenden Änderungen im Bereich des Stichwegs von der Anrather Straße aus nach Süden gegenüber der Breuershofstraße und einiger Eigentumsanpassungen befindet sich der oben abgebildete B-Plan nun im endgültigen Genehmigungsverfahren.

Bebauungsplan 801 Erkelenzer Str. / Kimplerstr. / Altmühlenfeld
Dieser Bebauungsplan befindet sich im Genehmigungsverfahren sozusagen auf der Zielgeraden. Er beinhalte neben einem neuen kleinen Verbindungsweg zwischen dem Altmühlenfeld und der Kimplerstraße und einem möglichen Hausneubau an der Kimplerstraße fast ausschließlich die Umwandlung des dortigen, inzwischen nicht mehrt genutzten Verkehrsübungsplatzes in eine neue Feuer- und Rettungswache. Bisherige Einsprüche und Bedenken wurden überwiegend ausgeräumt. So ist nun vorgesehen, dass rückkehrende Einsatzfahrzeuge von der Erkelenzer Straße von Norden aus einfahren und dadurch die Kimplerstraße weniger belasten werden. Die Einsatzausfahrt soll, wie vorgesehen, von der Erkelenzer Straße aus erfolgen.

Bebauungsplan 802 (V) südlich Wedelstraße
Ursprünglich waren für die beabsichtigte Hinterbebauung östlich der Kölner Straße zwischen Wedel- und Wilhelm-Stefen-Straße 3 Häuser mit 28 Wohneinheiten vorgesehen. Endgültig sind es nun mit größerem Abstand zueinander 2 dreigeschossige Häuser (2. Etage als Staffelgeschoss) mit 23 Wohnungen und 18 Stellplätzen in der Tiefgarage sowie mit An- und Abfahrt von und zur Wedelstraße.

Buslinien in Fischelner Gewerbe gebieten
Die die Buslinien 042, 047, 055 und 056, bedienen die Fischelner südwestlichen Gewerbegebiete. Die Buslinie 047 wurde hinsichtlich der Streckenführung erneut optimiert.

Schulsanierungen in Krefeld und Fischeln
Die Stadt Krefeld erhält vom Bund knapp 20 Mio. Euro und vom Land jährlich bis 2020 etwa 7,5 Mio. Euro für Sanierung, Modernisierung und Ausbau ihrer Schulen, die sie zusammen mit einem Eigenanteil von rd. 10 % in ihr Förderprogramm „Krefeld macht Schule“ steckt. Zusammen sind das rund 110 Mio. Euro. Damit sollen in ganz Krefeld in Absprache mit den jeweiligen Schulleitern die Digitalisierung unterstützt, je nach Notwendigkeit Gebäude umgebaut, erweitert oder trocken gelegt, der Brandschutz, die Böden, die Klassenräume, die Treppenhäuser und die Kellerabdichtungen technisch und energetisch saniert werden. Bis 2022 erhalten folgende Schulen im Großbereich von Fischeln folgende Beträge:

– GS Königshof: 630.000 Euro
– Regenbogenschule: 5,2 Mio. Euro
– GS Am Stadtpark Fischeln (Wimmersweg/Stahldorf): 1,49 Mio. Euro
– GS Südschule: 560.000 Euro
– HS Hafelsschule: 1,1 Mio. Euro
– Realschule Oppum: 1,1 Mio. Euro
– Freiherr-vom-Stein-Realschule: 2.625 Mio. Euro
– Gesamtschule Oppum: knapp 18 Mio. Euro
– MSM-Gymnasium: 1,9 Mio. Euro

Tempo 30 auf Kölner Straße
SPD, Grüne und Linke stellten zum wiederholten Male, und das seit 2002, den Antrag, auf der Kölner Straße von der Untergath bis zur Hafelsstraße eine 30-km-Zone einzurichten. Schließlich liegen im Bereich dieser Strecke 2 Kindergärten, 2 Schulen, das Jugendzentrum, das Schwimmbad, Sportanlagen und die Markuskirche. Die Rechtsgrundlage, in welchen Fällen eine solche Zone eingerichtet werden darf, wurde bundesweit inzwischen gelockert. Seitdem müssen Kindergärten usw. nicht mehr unmittelbar an der Straße liegen, um die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduzieren zu dürfen. Außerdem ist die Kölner Straße nicht mehr Bundesstraße B9. Also steht nichts mehr im Wege. „So könnten auch die SWK davon überzeugt werden, ihren Widerstand aufzugeben“, so Jürgen Oppers, der Fraktionssprecher der SPD. Unterstütz wurde diese Forderung an die Stadt von einer Abordnung der Elternschaft des Markuskindergartens. Sie forderte neben der genannte Geschwindigkeitsbegrenzung, dafür zu sorgen, dass die Einfahrt zur Markuskirche und dem Kindergarten nicht ständig u.a. mit großen Lastern zugeparkt wird, die die Sicht nehmen und eine gefährliche Verkehrssituation heraufbeschwören. Der Antrag wurde einstimmig von der BzV angenommen.

Radweg bis Steinrath an der K-Bahn
Die CDU-Fraktion forderte in einem Antrag die Stadtverwaltung auf, zu berichten, ob es neuerdings Möglichkeiten gibt, den vorhandenen Radweg (roter Weg) um den Fischelner Friedhof herum bis zum Steinrath endlich weiterzuführen, sodass eine kurze, fußläufige Verbindung zur Straßenbahn-/K-Bahnhaltestelle Grundend entsteht. Die früheren Probleme mit Grundstückserwerb müssten doch jetzt verschwunden sein. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Sitzungssaal des Rathauses zum Hochzeitszimmer
Die CDU-Fraktion schlug in einem Antrag vor, bei der Stadtverwaltung anzuregen, den großen Sitzungssaal im Fischelner Rathaus für Trauungen auch für einen großen Personenkreis herzurichten und dafür einen würdigen Rahmen zu schaffen. In der Diskussion wurde aber auch deutlich, dass dazu eigentlich erst die Barrierefreiheit mit einem Aufzug geschaffen werden sollte. Außerdem sei zu bedenken, dass wegen des Fehlens eines Fluchtwegs die Personenzahl aus Brandschutzgründen zzt. beschränkt ist. Unter diesen Gesichtspunkten wurde der Antrag an die Stadt einvernehmlich angenommen.

Sachstand „Interkommunales Gewerbegebiet“ beiderseits der A44
Vor geraumer Zeit haben Krefeld und Meerbusch gemeinsam beschlossen, ein Interkommunales Gewerbegebiet in einer Größe von 121 Hektar (Krefeld: 51 ha; Meerbusch 70 ha) auszuweisen. Anfang 2018 hat der Regionalrat das Erarbeiten eines solches Plans genehmigt. Sowohl Bezirksregierung als auch IHK unterstützen das Vorhaben. Die Stadt Meerbusch wird Anfang Juli darüber beschließen. Sollte MB sich dagegen entscheiden, könnte Krefeld auch allein diesen Plan mit seinen 51 ha verwirklichen. Sollte es zu einer Gesamtlösung kommen, wird eine Entwicklungsgesellschaft gegründet. Vorhandene Bedenken wegen des massiven Eingriffs in die Natur mit seinen hochwertigen Ackerböden und dem teilweise betroffenen Wasserschutzgebiet müssen in jedem Fall berücksichtigen werden.

Nachbarbelästigungen von der Real Markthalle
In der Einwohnerfragestunde beklagte der Vorsitzende der „Gemeinschaft Untergath“ Andreas Zelzner die ansteigende Belästigung, die von der Real-Markthalle ausgeht und die die dortigen Anlieger stört. Laute Geräusche stammen von einem Gebläse und von einem Trafo, vom nächtlichen Anlieferverkehr, von spät abendlichen Reinigungsarbeiten mit Musikberieselung sowie von Beschleunigungs- und Übungsfahrten von Autos und Motorrädern auf dem nicht abgesperrten Parkplatz. Besonders bei Ostwind belästigen Gerüche aus der Pizza- und Brotbäckerei, aus den Abwasserkanälen und von stehenden, wartenden und rangierenden Autos mit ihren Motoren die Bewohner im Bereich der Lechstraße usw. Bisherige Gespräche der Gemeinschaft Untergath mit der Marktleitung haben bisher kaum Erfolge erzielt. Möglicherweise wird die Stadt auf der nächsten Sitzung der BzV darauf antworten. (Quelle FiWo LN)

24. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 22.03.2018

Erweiterung des Paketzentrums an der Anrather Straße
Das 1994 errichtete Paketzentrum ist zzt. mit bis zu 32.000 Paketen pro Stunde eines der umsatzstärksten im gesamten Bundesgebiet und von Verkehrssteigerungen in besonderem Maße betroffen. So stieg die Sendungsmenge von 2009 bis 2014 um 61 Prozent. Außerdem verlangen Kunden stetig Qualitätsverbesserungen. Das macht Um- und Erweiterungsbauten erforderlich. Um solche Maßnahmen zu verwirklichen, muss die Stadt Krefeld ihren Flächennutzungsplan ändern und einen neuen Bebauungsplan aufstellen. Weil der Standort im Landschaftsschutzgebiet liegt und der zu erwartende Eingriff in den Naturhaushalt erheblich ist und kompensiert werden muss, sind detaillierte Festlegungen erforderlich. Dazu hat die BzV Fischeln bereits im September 2017 Verbesserungen gefordert, die inzwischen im Flächennutzungsplan bzw. in Verträgen mit der Deutschen Post festgezurrt worden sind. Dazu erläuterte der Krefelder Bauleitplaner Ludger Walter Einzelheiten: „Um den möglichen Verkehrszuwachs bis 2030 richtig zu bewerten und entsprechend zu reagieren, sollen Verkehrszählungen auf der Anrather Straße und deren Ab- und Zugänge während des Weihnachtsverkehrs stattfinden. Die Ein- und Ausfahrt des Paketzentrums soll eine Abbiegespur und dort einen neuen Geh-/Radweg erhalten. An den Kosten wird sich die Post anteilmäßig beteiligen. Ferner soll auf dem Gelände des Zentrums ein für die Paket-Lkw rund um die Uhr zugänglicher Auffangparkplatz gebaut werden, damit nächtliche Lkws nicht im Umkreis auf Straßen zu Lasten der dortigen Anwohner parken müssen bis das Zentrum morgens öffnet. Außerdem war zu erfahren, dass der Reiterhof, am südwestlichen Eck der Kreuzung Hückelsmay/ Anrather Straße gelegen, auf der West- und der Südseite eine rund 1 Mio. Euro teure, 300 Meter lange und 7 Meter hohe begrünte Lärmschutzwand in Zickzackform erhalten soll, damit der beim Containerverladen entstehende Lärm abgehalten wird. Für den Schallschutz der Anwohner Holterhöfe wird eine entsprechende Mauer zwischen Paketzentrum und der Autobahnabfahrt errichtet werden. Die BzV stimmte den dafür geänderten Plänen einstimmig zu. LN

Dorfplatz
Auf Antrag von SPD und CDU forderte die BzV einstimmig die Stadtverwaltung verwaltung auf, für den Bereich des vorgesehenen Dorfplatzes Kölner/ Anrather/ Clemens- und WilhelmStefen-Straße ein Konzept zu erarbeiten, bei dem auch die Straßenbahnhaltestelle nach Möglichkeit barrierefrei gestaltet wird.

Umgestaltung des Marienplatzes
Mit dem bereits begonnenen Umbau des Bunkers am Marienplatz zum Marienhof soll, so der Antrag der CDU-Fraktion, auch das Umfeld neu hergerichtet werden. Dazu zählt ein neuer Standort für die Glas- und Papiercontainer, am besten unterirdisch, so die SPD. Die BzV stimmte einhellig zu.

Vorgesehene Fahrbahnsanierung der Kimplerstraße
Jürgen Oppers (SPD) gab zu bedenken, dass beim Umbau des Bunkers schweres Gerät und Baumaterialien angefahren werden. Darunter könnte die für das 2. oder 3. Quartal vorgesehene neue Fahrbahn auf der Kimplerstraße leiden. Besser wäre es, die Sanierung zugunsten anderer Straßen in Fischeln nach hinten zu verschieben. Monika Sellke, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau, versprach, den Zeitablauf anzupassen.

Radweg Anrather Straße
Dr. Ludger Wilstacke bat darum, die Baufirma, die im Januar zwei Entwässerungsrinnen am Radweg Anrather Straße am Ortsausgang angebracht hat, aufzufordern, die Arbeiten nachzubessern, weil eine davon höher liegt als der Radweg und das Wasser nicht gänzlich ablaufen kann.

Neue Fahrradboxen in Fischeln
Monika Sellke (Leiterin Tiefbau) gab bekannt, dass geplant ist, in Krefeld an mehreren Standortorten an ÖPNV-Haltestellen Fahrradboxen aufzustellen, die dann für sicheres Abstellen von Fahrrädern genutzt werden können. Die Tarife dafür sind noch nicht festgelegt. Für Fischeln sind 5 Standorte mit jeweils 6 bis 10 Fahrradboxen vorgesehen: K-Bahn-Haltestelle Königshof, Haltestelle Grundend, Oberschlesienstraße Tor 3 Edelstahlwerke, Eichhornstraße 4 und Benrader Feld unter der Brücke. Polizeiparkplatz Dirk Bangel, Leiter Bürgerservice, gab bekannt, dass an der Südseite des Fischelner Rathauses auf der Hafelsstraße der erste Parkplatz für die Polizei Fischeln reserviert werden wird. Quelle FiWo LN

23. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) vom 7.02.18

Umlegungsanordnung Bebauungsplan 795 östlich Fichtenhainer Allee
Die Stadtverwaltung stellt zzt. den neuen Bebauungsplan 795 südlich der Anrather Straße gegenüber der Einmündung der Breuershofstraße zur Ansiedlung von Industrie und Gewerbe auf. Dazu ist nach Baurecht auch ein neuer Satzungsbeschluss erforderlich. Um dessen Handhabung zu erleichtern, wird eine Umlegungsanordnung (Bauordnungsverfahren) erarbeitet. Diese dient dazu, Vorkaufsrechte sowie privat- und/oder öffentlichrechtliche Einigungen zu erzielen, Zusatzkosten wie Notargebühren usw. zu senken, den Grunderwerb zu steuern und die neue Grundstücksbildung zu erleichtern. Das ist deshalb notwendig, weil sich die Grundstücke im Eigentum von 40 Eigentümern beziehungsweise Eigentümer-Gemeinschaften befinden und deren Rechte gewahrt werden sollen.

Aufnahmerahmen 2018 für Neuanmeldungen für Krefelder Grundschulen (GS)
Ausgehend von den 1845 Neuanmeldungen für Grundschulen für das Jahr 2018 hat die Krefelder Schulverwaltung anhand des geltenden Schulrechts vorgeschlagen, insgesamt 98 Klassen einzurichten. Auf Fischeln entfallen, wie die Tabelle zeigt, insgesamt 257 Anmeldungen, davon 75 für die Südschule (Kölner Straße), die im Rahmen der Inklusion für gemeinsames Lernen auf alle 12 Klassen 1 bis 4 verteilt werden, für die Schule Stadtpark Fischeln (Standort Wimmersweg) 66 Anmeldungen in 3 Klassen und Stahldorf (Standort Vulkanstraße) 28 Anmeldungen in 1 Klasse und GS Königshof (Oberbruchstraße) 88 neue I-Dötzchen, die in 3 Klassen verteilt werden sollen. Wie endgültig verteilt wird, legt das Schulamt in Kürze fest.

E-Ladesäulen/Car-Sharing im Fischelner Ortskern
Es ist beabsichtigt in Fischeln zwei zusammenhängende Car-SharingPlätze einschließlich einer Ladesäule einzurichten. Die Fischelner Woche berichtete bereits darüber. Von mehreren Vorschlägen favorisierten Werbering und Bürgerverein den Standort Wilhelm-StefenStraße. Diesem Wunsch folgte die gesamte BzV einstimmig.

Schutzwürdigkeit von Böden + Grundwasser im vorgesehenen Gewerbegebiet an Autobahn A44
Aus einem jüngst erstellten Gutachten, das die Partei „Die Linke“ in Auftrag gegeben hatte, geht hervor, dass zumindest von Teilen des vorgesehenen Gewerbegebiets entlang der A44 für die Trinkwasserbrunnen des Wasserwerk In der Elt (Wasserschutzzone III-B) Gefahren ausgehen könnten und dass dort besonders schutzwürdige Böden mit hoher natürlicher Fruchtbarkeit vernichtet werden. Aufgrund dessen erhebt die BzV die Forderung an die Stadt, die genannten Schutzgüter durch geeignete planerische Maßnahmen zu berücksichtigen, die bisherigen gravierenden Planungsfehler zu beheben und von einer gefährdeten Gebietsentwicklung abzusehen.

Infrastruktur Bebauungsplan 652 Fischeln Südwest
Einstimmig beschloss die BzV auf Antrag der SPD, die Stadt zu beauftragen, zu prüfen, wie gewährleistet werden kann, dass Neubürger des neuen Baugebiets Fischeln Südwest mit immerhin 500 Wohnungseinheiten in Fischeln einkaufen und dazu nicht in andere Orte abzuwandern. Fahrbahnsanierungen 2018 in Fischeln Die Stadt Krefeld wird in diesem Jahr an drei Stellen des Fischelner Gebiets die Fahrbahnen sanieren beziehungsweise erneuern. Das sind die Fahrbahnen der Kimplerstraße vom Mühlenfeld bis zur Kölner Straße, Mühlenfeld Hausnummer 27 bis Vulkan- und Hafelsstraße im Bereich des Langendonks.

Massive Klagen über ausufernden Verkehr in Fischeln
Mehrere Besucher(innen) und auch einige Mitglieder der Bezirksvertretung thematisierten die überbordende Verkehrssituation in Fischeln. Sie beklagten den enorm angestiegenen fließenden Verkehr, die damit verbundenen häufigen Staus und den ruhenden Verkehr mit den vielen geparkten Autos:

– Auf der Rosenstraße hat der Verkehr enorm zugenommen. Befürchtet wird, dass dann, wenn das Neubaugebiet Fischeln Südwest fertig ist, nochmals etwa 1.000 Autos pro Tag dazukommen.

– Die Marienstraße zwischen Anrather und Clemensstraße wird derart zugeparkt, dass ohne umständliches Rangieren kaum ein Durchkommen ist. (Zusatz von der Fischelner Woche: Wie sollen große Rettungs- und Feuerwehrwagen dort durchkommen?). Vorgeschlagen wird das Stück als Einbahnstraße auszuweisen.

– Die schmalen Bürgersteige mit ihren scharfen Bordsteinkanten der Clemensstraße im Bereich des Altenheims Saassenhof behindern Rollator- und Rollstuhlfahrer in starkem Maße. Auch der Radständer mit abgestellten Rädern am Eck zur Kölner Straße versperrt den Weg. Vorgeschlagen wird das Stück von der Kölner Straße aus bis zur Marienstraße und dort rechts weiter bis zur Anrather Straße als ebenerdige Fußgängerzone ohne Bürgersteige auszuweisen.

– Die Einmündung von der Oberbruchstraße in die Von-KettelerStraße wird bis zur Fahrbahn verkehrsgefährdend
zugeparkt. Eine Kennzeichnung wäre erforderlich.

– Die Saassenstraße wird oft verkehrsbehindernd zugeparkt. Vorgeschlagen werden versetzte Parkflächen auf beiden Seiten (alternierend) mit Kennzeichnung.

– Massiv beklagt wird zur Rushhour der alltägliche Stau auf Hafels-, Marien- und Anrather Straße vor der Ampel der Kölner Straße am Rathaus, der rückwärts bis zur Rosenstraße reicht.
Quelle: (FiWo LN)

22. Sitzung der Bezirksvertretung Fischeln am 19. Dezember 2017

Barrierefreie Straßenbahnhaltestellen in Fischeln
Ursprünglich war angedacht, die Sanierung der Kölner Straße in Fischeln in einem großen Bauvorhaben zusammen mit der barrierefreien Gestaltung der dortigen Straßenbahnhaltestelle von der Wedelstraße bis zur Eichhornstraße vorzunehmen.

Das scheiterte besonders daran, dass für die Teilhaltestelle diagonal zum Rathaus vor REWE sowohl politisch als auch mit den direkten Anliegern Einvernehmen zu erzielen war und dass die Baumaßnahme in die Termine für Schützenfeste und für „Fischeln Open“ hineingeragt hätte.

Schließlich wurde dann von Juni bis August 2016 auf dem Teilstück 50 m südlich des Rathauses bis zur Eichhornstraße das damalige holprige Pflaster entfernt, der Untergrund ausgekoffert, neu verfüllt sowie asphaltiert und im Bereich des angedachten Dorfplatzes mit besonderem Prägeasphalt versehen.

Dabei wurden gezielt die drei Haltestellen Wilhelmstraße/Stadtpark Fischeln, Rathaus und Eichhornstraße jeweils beidseitig ausgeklammert. Für die Haltestelle Clemensstraße war man sich einig, dass sie so wie bisher bestehen bleiben soll und wegen der räumlichen Enge auch zukünftig nicht behindertengerecht verändert werden kann.

Während bei den beiden Haltestellen Wedelstraße und Eichhornstraße beim behindertengerechten Umbau keine Schwierigkeiten zu erwarten sind, gibt es bei der Haltestelle vor REWE unterschiedliche Auffassungen. Durchsetzen wird sich offensichtlich aus heutiger Sicht der Vorschlag von Verwaltung und von SWK.

Danach wird es vor dem Rathaus und vor REWE jeweils eine erhöhte Rampe für ebenerdiges Ein-und Aussteigen geben. Danach wird es allerdings nicht möglich sein, die Grundstücke und Parkplätze Krischer/Hafels/Apotheke usw. nach links anzufahren und auch nicht nach links zu verlassen.

Die entsprechenden Ausbaupläne werden in wenigen Monaten fertig sein und danach für vier Wochen öffentlich ausliegen. Zu erwartende Einsprüche werden danach von Stadt und SWK bewertet und, wenn möglich, berücksichtigt. Damit wären dann endgültig alle Ergänzungsvorschläge vom Tisch, so z. B. eine Zusammenlegung der Haltestellen Rathaus und Clemensstraße zwischen beiden, Radwege auf Gehwegen, Verschwenken der Gleise usw. Die fertigen Baupläne werden danach der Bezirksregierung Düsseldorf zur Genehmigung vorgelegt.

Mit deren Genehmigung entsteht Baurecht, das Voraussetzung dafür ist, Fördermittel in Höhe von 85 % zu beantragen und zu erhalten. Der Umbau würde dann 2019/20 erfolgen können. Somit wäre dann der gesetzlichen Vorschrift genüge getan, bis 2022 Haltestellen behindertengerecht umzugestalten.

Die BzV war sich einig, dass die Maßnahme so schnell wie möglich erfolgen soll. Zusätzlich stellten die Vertreter der SWK-Mobil Guido Schilling und Heinz Josef Dellen unwiderruflich klar, dass alle drei Haltestellen nur in einem Zug umgebaut werden. Alles andere würde zu wiederholten und unnötigen Beeinträchtigungen von Anliegern, Fußgängern, Radlern und Autofahrern sowie den Straßenbahnbenutzern führen.

E-Säulen und Carsharing in Fischeln
Im Zuge der Umstellung der Motorisierung hin zu umweltfreundlichen Antriebsmitteln hatte die BzV bereits im November angeregt, in Fischeln Elektrosäulen mit E-Carsharing-Autos zu platzieren. Nach dem Jahreswechsel soll ein Arbeitskreis bestehend aus Verwaltung, SWK, der BzV sowie Werbering und Bürgerverein einen ersten möglichen Standort festlegen. Bisherige Vorschläge sind Hafelsstraße/am Rathausgarten, östliche Seite Kölner Straße diagonal zum Rathaus, Hallenbad/Wilhelmstraße und der vom Werbering favorisierte Standort an der Wilhelm-Stefen Straße/Ecke zur Kölner Straße.

Bezirksbezogene Haushaltsmittel
Die Stadt Krefeld weist jährlich den jeweiligen BzV Haushaltsmittel in Höhe von 5.120 Euro für eigene Belange zu, so auch für 2018. Ausgegeben wird das Geld, um Vereine, Institutionen usw. in ihrem gemeinnützigen Handeln zu unterstützen. Weil jedoch noch nicht alle Bedarfe von Vereinen konkretisiert worden sind und Meldungen noch fehlen, wird über die Verteilung in der nächsten Sitzung der BzV am 07. 02.2018 entschieden werden.
(Quelle FiWo LN)

21. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 16.11.17

Neue Feuer- und Rettungswache an Erkelenzer- & Kimplerstraße
Mit dem „Bebauungsplan 801 – Erkelenzer Str./Kimplerstr. und Altmühlenfeld“ über 1,2 ha Fläche will die Stadt die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, den dort inzwischen nicht mehr erforderlichen Jugendverkehrsübungsplatz sinnvoll zu nutzen, die viel zu kleine Feuerwache an der Kölner Straße mit den eingeschränkten Ausfahrmöglichkeiten sowie den Fischelner Rettungswagen, der zzt. von der Wilhelm-Stefen-Straße provisorisch zur Obergath verlagert worden ist, angemessen unterzubringen. Alle anderen möglichen Standorte wurden verworfen. Diskutiert wurde das Thema bereits seit Jahren. Um das damals angedachte Vorhaben zügig auf den Weg zu bringen, hatte die CDU-Fraktion am 8. 6. 2016 einen entsprechenden Antrag in die BzV eingebracht, der dann am 28. 9. 16 als Vorlage der Stadt diskutiert wurde.

Am 14. 12. 16 wurden darüber in einer frühzeitigen öffentlichen Anhörung im Fischelner Rathaus mögliche Einwände der Bürger und Anwohner erfragt. Hauptpunkt der damaligen Bedenken war, dass es an der Erkelenzer Straße, aber besonders im Verlauf der Kimplerstraße bis zur Kölner Straße hin durch mehr Autoverkehr und durch den Alarmverkehr zu großen Beeinträchtigungen kommen könnte.

Dagegen sprechen die Einsatzzahlen der Feuerwehr von knapp 100 pro Jahr und beim Rettungswagen von etwa 3.000, die, wenn sie vom neuen Standort starten würden, nur zu etwa 12% über die Kimplerstraße fahren würden und deshalb kaum unzumutbare Störquelle darstellen. Um unumgängliche Geräuschbelästigungen einzuschränken, soll die Alarmausfahrt zur Erkelenzer Straße eine Ampel erhalten, sodass die Alarmsirenen erst später eingeschaltet werden können. Die Normalein-/ausfahrt ist von der Kimplerstraße aus vorgesehen. Feuerwehr und Rettungswache erhalten getrennte Gebäude. Der Fuhrpark des Löschzug Fischeln besteht aus zwei Löschfahrzeugen und zwei Mannschaftswagen. Das gesamte Gelände wird von Baumbepflanzung umrahmt. An der Kimplerstraße sind wechselweise je fünf Parkbuchten vorgesehen. Auf der östlichen Seite der neuen Feuer- und Rettungswache wird ein Verbindungsweg in Verlängerung des südlich davon bestehenden Weges von der Kimplerstraße aus zum Stadtpark Fischeln (Altmühlenfeld) entstehen. Östlich davon wird ein Baugrundstück ausgewiesen werden. Das Gelände ist eine mit Bauschutt usw. verfüllte Kiesgrube mit einigen Altlasten. Deshalb ist vorgesehen, vor Baubeginn, der noch nicht festgelegt ist, einige Meter tief auszuschachten und neu zu verfüllen.

Zwei neue Häuser zwischen Wedelstraße und Wilhelm- Stefen-Straße
Die Hambloch Projektentwicklungsgesellschaft beabsichtigt, das Hintergelände der Kölner Straße mit zwei Mehrfamilienhäusern, zweietagig mit Staffelgeschoss, mit zusammen 23 Wohneinheiten für etwa 53 Bewohnern und Tiefgaragen mit insgesamt 43 Stellplätzen zu errichten. Das Gebiet soll mit einem Stichweg von der Wedelstraße aus verkehrlich erschlossen werden. Zur Wilhelm-Stefen-Straße besteht ein Fußweg. Zu dieser Baumaßnahme hat die Stadt den vorhabenbezogenen „Bebauungsplan Nr. 802 (V) – südlich Wedelstraße“ aufgestellt.

Im Vorfeld dazu haben Anlieger viele Einwände und Anfragen eingebracht. Anhand vorheriger Reduzier-Anweisungen der Stadt und dieser Eingaben haben Stadt und Entwicklungsfirma in zwei Etappen das Vorhaben u. a. von drei auf zwei Gebäude abgespeckt. Die 19 Beschwerdeführer bemängelten zu große Innenraumverdichtung, weil der Wert hier mit 1,0 von max. 0,3 GFZ (Geschossflächenzahl = bebaute Nutzfläche: Grundstücksfläche) überschritten sei. Laut Baurecht sei sie inzwischen jedoch bis auf 1,1 GFZ erlaubt, so die Gutachter. Die Gebäude werden max. 10 m hoch und sind um 1 m niedriger als mehrere vorhandene Häuser der Umgebung. Mit diesen Änderungen und einigen Widerlegungen sind nun alle Bedenken wohl rechtlich vom Tisch. Dem Antrag hat die BzV Fischeln bei zwei Gegenstimmen mehrheitlich zugestimmt. Demnächst werden die Pläne öffentlich ausgelegt, sodass Bedenken geäußert werden können. (Quelle FiWo LN)

Kurzinfos: – Der Baubeginn für den Marienhof (Bunker-Umbau) steht vor der Tür. – Die Stadtverwaltung Krefeld hat im Rahmen einer neuen Ausschreibung eine neue Gebäude-Reinigungsfirma für öffentliche Gebäude gewinnen können. Sie geht davon aus, dass die bisherigen Beschwerden über mangelnde Sauberkeit damit vom Tisch sind

20. Sitzung der Bezirksvertretung am 20.September 2017

Zu Beginn der Sitzung verteilte Jürgen Oppers (SPD) an alle Anwesenden Süßigkeiten mit dem Aufdruck „oppers“. Geschickt hatte er die beiden Anfangsbuchstaben „Kn“ mit einem Schild „60“ überklebt. Sofort kam die Frage: „Jetzt, wo er endlich mit seiner jahrelangen Forderungen nach 30 km auf der Oberbruchstraße erfolgreich war, will er dort sogar 60 km haben?“ „Nein, nein“, erwiderte er: „Ich will die 30 km haben. Aber ich bin 60 Jahre alt geworden.“ Alle staunten wegen des jugendlichen Aussehens und gratulierten herzlich. Und die Fischelner Woche tut es auf diesem Weg auch.

Erschließungsstraßen Fichtenhain
Die Stadt Krefeld plant, die noch freien Flächen westlich der Fichtenhainer Allee südlich der Anrather Straße für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben zu erschließen. Dazu sollen gemäß des Bebauungsplans 653 drei Erschließungsstraßen angelegt werden: Kommunikationsstraße (Planstraße B als Verbindung mit der vorhandenen gewerblichen Bebauung), Kommunikationsstraße Süd (als Sackgasse mit Wendehammer) und Medienstraße (als Sackgasse mit Wendehammer). Die jeweilige Gesamtbreite liegt zwischen 11 und 12,5 m. Die 6,5 m breiten Fahrbahnen sollen asphaltiert und die 2 m breiten Gehwege gepflastert werden. Einige Baumbeete, Grünstreifen und gepflasterte Parkstreifen sind vorgesehen. Die Baumaßnahme einschließlich der Straßenbeleuchtung und der Entwässerung ist mit 640.000 Euro veranschlagt worden und soll im Jahr 2020 fertig sein. Die Herstellungskosten belasten die Stadtkasse nicht, sie werden vom Erschließungsträger übernommen. Die Vermarktung des genannten Gebiets läuft.

Städtischer Haushaltsplan für 2018
Die Sitzung der BzV war dominiert von den Beratungen über den Haushalt 2018. Erkennbare Schwerpunkte für den Stadtteil Fischeln sind die Unterhaltung der Schulen, der KiTas, der Straßen und die Jugendarbeit. Im investiven Finanzplan stehen auszugsweise: – Barrierefreiheit (Fahrstuhl) für das Fischelner Rathaus (bis 2018, Kosten: 330 000 Euro); – Ausbaumaßnahmen der Dohmenstraße vom Kütterweg bis Am Fischerhof für die Jahre 2019 und 2020;

– Radwegneubau Anrather Straße von Eisenbahn (Stahlwerk) bis Hückelsmay (2019 und 2020);
– Radwegneubau Strümper Weg (bis 2020) und Krefelder Promenade (bis 2021);
– Radwegerneuerung Anrather Straße zwischen Krützboomweg und Breuershofstraße (2019);
– Straßenbau für neues Baugebiet Fischeln Süd-West bis 2021;
– Straßenbau für neues Baugebiet Fischeln Ost (2019 bis 2021);
– Radwegerneuerung Hafelsstraße (2017);
– Radwegerneuerung Mühlenfeld zwischen Obergath und Kimplerstraße (2020);
– Radwegerneuerung Vulkanstraße zwischen Kölner Straße und Mühlenfeld (2020).

Anträge der BzV Fischeln zum Haushalt:
– Fahrbahnbelag erneuern: Oberbruchstraße von Von-KettelerStraße bis Siemesdyk (80.000 Euro erwünscht);
– Verbindungsweg Von-KettelerStr./Kneinstraße zur Bezirkssportplatzanlage (knapp 25.000 Euro erwünscht) für Sanierung und Teilpflasterung;
– Straßenbeleuchtung Kölner Straße zwischen Neuburgshof und Kütterweg für Geh-/Radweg;
– Tiefe Kullen auf den Wirtschaftswegen im Fischelner Bruch, die häufig unter Wasser stehen, mit Schotter auffüllen (geringe Kosten);
– Fußweg Hafelsstraße zwischen Rathaus und Marienstraße sanieren (20.000 Euro).

Erfahrungsbericht zu den Fischelner Stadtteilspaziergängen des ASB
Der Arbeitersamariterbund Fischeln hat jüngst Spaziergänge durch Fischeln mit Älteren, leicht Gehbehinderten mit Rollstühlen und Rollatoren sowie mit Demenzkranken durchgeführt um festzustellen, wie schwierig es für diesen Personenkreis ist, die Straßen zu benutzen. Gleichzeitig wurde dabei ermittelt, wo welche straßenbautechnischen Hemmnisse vorliegen. Frau Manuela Hansmann berichtete von ihren Erfahrungen mit der Gruppe auf dem kleinen Rundkurs über Anrather, Marien-, Hafels-, Kölner, Clemens-, Rosen- und Anrather Straße zurück zum ASB am Wimmersweg. Vielfach sind die Bürgersteige einfach zu schmal, so auf der Anrather Straße gegenüber der Einmündung der Rosenstraße, vor Metzgerei Pesch auf der Marienstraße, auf der Hafelsstraße gegenüber dem Rathauspark, auf der Kölner Straße häufig durch Werbeaufsteller zugestellt, auf der Clemensstraße und auf der Rosenstraße. Es fehlen sichere Überwege mit entsprechenden Absenkungen der Bürgersteige an mehreren Stellen über die Anrather, die Hafels- und die Kölner Straße hinweg. Die Pflasterungen auf und neben dem Marienplatz und an den Straßenbahnschienen auf der Kölner Straße sind für Rollstuhlfahrer und Rollatoren eine Katastrohe. Die Straßenbahnhaltestellen sind nicht behindertengerecht, ebenso das Rathaus. Es fehlen öffentliche Toiletten und Bänke auf der Einkaufsmeile. Für Demenzkranke wäre es für die Orientierung vorteilhaft, wenn Hinweisschilder nicht mit Buchstaben, sondern mit entsprechenden Abbildungen z. B. vom Rathaus ausgestattet würden. Demenzgerechte Orte gibt es in Deutschland (noch) nicht. „Es wäre doch toll, wenn Fischeln den Anfang dazu macht“, so Manuela Hansmann. Quelle LN, FiWo

19. Sitzung der Bezirksvertretung (Sondersitzung)

Sondersitzung der BzV am 19. September:
Erweiterung des Paketzentrums Der Krefelder Stadtrat befasste sich auf seiner Sitzung am 19. September mit der Erweiterung des Paketzentrums an der Südseite der Anrather Straße südlich vom Forstwald nahe der A44. Zwingend sind solche Pläne vorher der oder den betroffenen BzV zur Kenntnis vorzulegen. Weil das bisher noch nicht geschehen war, tagte die BzV Fischeln vorgeschaltet am gleichen Tag und am gleichen Ort ebenfalls im Seidenweberhaus. Als das Frachtpostzentrum 1994 errichtet wurde, war die Post noch Bundesbehörde und ein Bebauungsplanverfahren dafür war damals in ausführlicher Art nicht erforderlich. Jetzt bei der Erweiterung müssen sowohl der Flächennutzungsplan als auch der Bebauungsplan 840 vor der endgültigen Baugenehmigung baurechtlich aufgestellt, ergänzt und genehmigt werden.

Wie die Deutsche Post mitteilt, ist das Paketzentrum einer der beiden umsatzstärksten Standorte im Bundesgebiet ausgelegt für 25.000 Pakete/Stunde. Im letzten Jahr waren es in Spitzenzeiten über 32.000 Pakete/Stunde. Qualitätssteigerungen und bereits durchgeführte interne Umbau- und Organisationsmaßnahmen mit leistungsfähiger Sortiertechnik reichen langfristig nicht aus, den stark steigenden Bedarf zu decken. So sind Erweiterungen nach Norden und Osten außerhalb des jetzigen Geländes geplant. Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in die Natur sind vorgesehen. Mit der endgültigen baurechtlichen Genehmigung wird im Jahr 2018 gerechnet. Danach wird gebaut werden.