Fischelner Haltestelle - aktueller Stand

Foto BVF

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Der barrierefreie Umbau von Straßenbahn-Haltestellen in Krefeld verzögert sich. Grund ist das Gezerre um den Standort Fischeln-Rathaus. Seit mehr als einem Jahr streiten sich Politik, Verwaltung, SWK-Mobil, Werbering und Anlieger, wie und wo die Haltestelle gebaut werden soll - eine Einigung ist immer noch nicht in Sicht. Das hat stadtweite Folgen: Fördermittel für den Umbau von acht Haltestellen sind vorerst verfallen, berichtet Heinz Josef Dellen von der SWK-Mobil. Der Baubeginn verzögere sich daher um mindestens zweieinhalb Jahre.

Betroffen sind nicht nur die drei Projekte in Fischeln am Rathaus, am Schwimmbad und an der Eichhornstraße, sondern auch die Standorte "Grotenburg-Zoo", "Bockum Friedhof" sowie drei Haltestellen im Nordbezirk. Aufgrund der Verzögerung in Fischeln konnte auch für die sieben anderen Projekte kein Baurecht erlangt werden, weil alle Umbauten als Gesamtpaket eingereicht werden sollten. Somit sei die Frist zur Beantragung der Fördermittel ebenfalls verstrichen, erst 2018 könnten diese nun neu beantragt werden. "Wir versuchen jetzt, die Haltestellen einzeln abzuarbeiten", erklärte Dellen dem Gremium. Die Zeit drängt. Denn laut dem novellierten Personenbeförderungsgesetz muss bis 2022 eine vollständige Barrierefreiheit des Personen-Nahverkehrs erreicht werden.

Die Fischelner Bezirksvertreter wollen sich dennoch nicht den Schwarzen Peter zuschieben lassen, wie Benedikt Lichtenberg (CDU) es formuliert. "Wir kämpfen gemeinsam für die beste Lösung für Fischeln; das kann nun mal ein bisschen länger dauern." Das Fischelner Gremium hatte Vorschläge der Verwaltung und SWK abgelehnt, die Haltestelle Rathaus stadteinwärts vor dem Rewe-Markt an der Kölner Straße beziehungsweise stadtauswärts dem Rathaus zu bauen, und stattdessen gefordert, einen neuen Standort vor der Sparkasse einzurichten. Das wiederum lehnen SWK und Verwaltung als nicht machbar ab. SWK und Verwaltung arbeiten nun an einem Kompromissvorschlag für den umstrittenen Rewe-Standort. "Es gibt den Vorschlag, dass der stadteinwärts fahrende Individualverkehr nicht über die Rampe, sondern über den Gleiskörper fahren soll", berichtet Kurt Schröder vom Tiefbauamt. Das Gleiche gelte eventuell auch für den Stadtauswärts-Verkehr.

Aktuell werde diese Idee geprüft, eine Entscheidung sei nicht in Sicht. Gegebenenfalls sollen aber die Haltestellen Schwimmbad sowie Eichhornstraße früher gebaut werden als die vor dem Rewe-Markt. Aber auch für diese gilt, dass die Fördermittel erst in 2018 neu beantragt werden können. Nachdem die Kölner Straße im letzten Sommer für die Erneuerung der Fahrbahndecke längere Zeit voll gesperrt war, könnten somit zwei weitere Sperrungs-Phasen auf die Fischelner zukommen, eine für den Umbau Eichhornstraße und Schwimmbad, später eine weitere für den Standort Rewe. Eigentlich, so die ursprüngliche Planung, sollten alle Maßnahmen zeitgleich erfolgen. Die Haltestelle Clemensstraße wird auf absehbare Zeit nicht verändert.

Heinz Josef Dellen rief mit einem Appell an die Bezirksvertreter zur Kompromissbereitschaft auf: "Die Gemengelage in Fischeln ist sehr unübersichtlich, es gibt noch keinen Vorschlag, der auf einhellige Zustimmung gestoßen ist. Jeder muss jedem ein bisschen entgegenkommen, sonst wird es nie eine Lösung geben." Im - seiner Meinung nach - schlimmsten Fall werde es zu einem öffentlich-rechtlichen Planfeststellungsverfahren kommen, das den barrierefreien Ausbau noch weiter verzögern könne. "Am Ende wird dann die Bezirksregierung entscheiden, ob privatrechtliche Interessen höhere Priorität haben als Barrierefreiheit."Quelle: RP 12/16

Zwei Großbaustellen auf der Kölner Straße geplant

Die Kölner Straße muss für die Sanierung der Fahrbahndecke und den Umbau der Straßenbahn-Haltestelle Rathaus/Rewe nicht nur einmal, sondern zweimal voll gesperrt werden. Wie am Mittwoch bekannt wurde, können die Umbauarbeiten nicht parallel stattfinden, weil sich das Genehmigungsverfahren für die Haltestellen verzögert. "Es ist nicht absehbar, dass die SWK mit der Stadt Krefeld gleichzeitig arbeiten kann", sagte Heinz Josef Dellen von der SWK Mobil am Rande der Sitzung der Bezirksvertretung Fischeln.

Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich ab 8. Juni 2016 beginnen. Die schadhafte Fahrbahn der Kölner Straße im Bereich zwischen Hafelsstraße und Eichhornstraße soll durch einen Asphaltbelag ausgetauscht werden. Die Haltestellenbereiche Rathaus und Eichhornstraße werden zu einem späteren Zeitpunkt gebaut. Zudem werden Teile der Gleisanlage reguliert. Dabei erfolgt eine Vollsperrung Im Bereich von Hafelsstraße bis Clemensstraße. Die Erreichbarkeit der Geschäfte und Wohnhäuser ist dabei für Fußgänger gegeben. Die Bauzeit soll für jeden Bauabschnitt ca. 1 Monat betragen. Die Straßenbahn fährt die Haltestell Clemensstraße mit Einschränkungen an. Eine Zufahrtsmöglichkeit zu Garagen(-höfen) ist nicht vorgesehen. Querstraßen werden für die Dauer des einzelnen Bauabschnittes zu Sackgassen. Die Straßenbahn fährt die Haltestelle Clemensstraße mit Einschränkungen an. In der Sommerferienzeit wird der Ersatzverkehr mit Bussen über die Straße Raderfeld geführt. Die Müllentsorgung bleibt wie gewohnt gewährleistet. Die Parkplätze seitlich der Fahrbahn können bis auf den jeweils aktuellen Bauabschnitt weiter genutzt werde. Bei Fragen steht der verantwortliche Bauleiter der Stadt Krefeld, Bernhard Horrix, unter Tel. 01 70-4 52 90 82 zur Verfügung. Quelle FiWo

Für die Bürger bedeutet das, dass sie nicht nur in den kommenden Sommerferien mit erheblichen Behinderungen rechnen müssen, wenn die Stadt den Asphalt erneuert. Dazu wird die Kölner Straße für Auto- und zeitweise Straßenbahnverkehr voll gesperrt. In einem zweiten Bauabschnitt wird die Kölner Straße im Bereich Rewe/Rathaus dann noch einmal für mehrere Wochen komplett lahmgelegt, wenn dort die Haltestelle umgebaut wird. Wann das sein wird, ist derzeit nicht absehbar. Das Timing ist davon abhängig, wie schnell die Bezirksregierung Baurecht erteilt, erklärt Dellen. Für die Bereiche Stadtpark und Eichhornstraße sei hingegen nicht mit einer Vollsperrung zu rechnen, so Dellen. Dort sei der Straßenraum breit genug, um parallel zum laufenden Verkehr arbeiten zu können.

Ein Grund für die Verzögerung des Genehmigungsverfahrens seien, sagt Dellen, die langanhaltenden Diskussionen über Standort und Gestaltung der Haltestellen und eine dadurch verzögerte Beschlussfassung in den Ausschüssen der Stadt Krefeld. Für die Bürger heißt es nun, sich zweimal in Geduld zu fassen und zweimal mit der Vollsperrung des Nadelöhrs in Fischeln leben zu müssen. Quelle RP 14.04.16

Stadt und SWK greifen die vielen Änderungswünsche der Fischelner an keiner Stelle auf

Bezirksvertretung, Bürgerverein und der Werbering Fischeln haben eine derbe Niederlage erlitten: Weder Anregungen noch politische Beschlüsse zur Gestaltung des Zentrums werden bei der Sanierung der Kölner Straße und dem barrierefreien Umbau der Haltestellen berücksichtigt. Ob sich im letzten Moment noch kleinere Zugeständnisse aushandeln lassen, ist ungewiss.

Der Straßenbelag im Abschnitt zwischen Hafelsstraße und Eichhornstraße wird ab Juni in drei Abschnitten bis Ende August erneuert, allerdings ohne den erhofften Dorfplatz in Höhe des Zunftbaums zu gestalten. Auch eine Einfärbung des Asphalts, die wenn schon nicht baulich, dann zumindest optisch eine Verlangsamung der Fahrzeuge bewirken soll, ist nicht vorgesehen. Erfolglos bleibt auch der Versuch, die barrierefreien Haltestellen Eichhornstraße und Rathaus auf der Kölner Straße ohne Rampe zu bauen, und die Gleise stattdessen zum Bürgersteig zu verschwenken.

Keine Chance, teilten Stadtwerke (SWK) und städtische Tiefbauer in einem Schreiben mit, das die Mitglieder der Bezirksvertretung erst am Tag vor ihrer Sitzung am Mittwochabend erhielten. Der Verzicht auf Rampen würde bedeuten, dass sich Radfahrer und Fußgänger den Bürgersteig teilen müssten, diese „vielfältige und konkurrierende Nutzung“ sei „sehr kritisch“. Auch die Tatsache, dass Radfahrer die Schienen queren müssten, sei „problematisch“.

Die Enttäuschung der Fischelner Interessenvertreter ist spürbar. Robert Reichling, Vorsitzender des Werberings, und Manfred Adam, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins, nutzen die Einwohnerfragestunde, um ihrer Enttäuschung Luft zu machen. Durch den barrierefreien Ausbau mit Rampen fielen 15 Parkplätze weg, würde ein lebendiges Geschäftszentrum beschnitten und Schleichverkehr durch ein Wohngebiet verursacht. „Für Fischeln ist der Preis zu hoch“, urteilt Reichling.

Dass es in dem Brief kein Signal für einen Dorfplatz gebe, weder eine Aufpflasterung noch eine farbliche Gestaltung, bemängelt Adam. „Ist erst einmal schwarzer Asphalt da, wird da die nächsten 20 Jahre nichts mehr passieren.“ – „Wir sollten den Dorfplatz vorprägen“, betont auch Werbering-Vorstandsmitglied Heinz Hambloch.

Der Zeitplan:

Strasse Die Sanierung der maroden Kölner Straße zwischen Rathaus und Eichhornstraße soll im Juni beginnen und innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein – rechtzeitig vor Fischeln open. In drei jeweils 180-Meter-Stücken, wird der Straßenbelag erneuert. Die Fahrspuren werden dafür komplett gesperrt.

Haltestellen Weil der barrierefreie Ausbau der Haltestellen noch nicht planfestgestellt, bzw. noch keine Baugenehmigung vorliegt, werden die beiden Maßnahmen nicht wie erhofft zeitgleich erfolgen.

Heinz Josef Dellen fiel in der Sitzung als Vertreter der SWK die Aufgabe zu, Hamblochs Kompromissvorschlag zur Verkehrsberuhigung und Aufwertung der Ecke Kölner/Anrather Straße zu verwerfen: Asphalt, wie er am Bockumer Platz verwendet worden sei und der optisch nicht von einer Pflasterung zu unterscheiden sei, sei auf der vielbefahrenen Straße ungeeignet.

Laut Stadt und SWK bleibt alles, wie ursprünglich geplant – was von den Bezirksvertretern nicht unkommentiert bleibt. Benedikt Lichtenberg (CDU) findet das „sehr befremdlich“ und beschämend. „Ich fühle mich fast geohrfeigt, mit welcher Arroganz die Verwaltung mit uns Politikern umgeht.“ Michael Haas (SPD) sieht das anders: In dem Schreiben werde vernünftig begründet, warum es nicht anderes gehe. Quelle WZ 14.04.16

Ideen für den Fischelner "Dorfplatz"

Werbering und Bürgerverein wollen sofort eine Lösung auf den Weg bringen. Der Kampf um den "Fischelner Dorfplatz" geht weiter. Während die Krefelder Verwaltung an die Bezirksvertretung Fischeln mitgeteilt hat, "eine baldige Vorlage zu diesem Thema sei "sicherlich nicht" zu realisieren, wollen Vertreter Fischelner Vereine sofort eine Lösung auf den Weg bringen.

Robert Reichling, Vorsitzender des Werberings, und Manfred Adam, Geschäftsführer des Bürgervereins, haben im Rahmen der Sitzung des Gremiums erneut dafür plädiert, wenigstens die Voraussetzungen für den Dorfplatz im Zuge der im Sommer anstehenden Sanierungsarbeiten zu schaffen. "Wenn dort erst mal schwarzer Asphalt liegt, passiert nämlich sonst die nächsten 20 Jahre nichts mehr", gab Adam zu bedenken. Im Raum steht die Idee, den in Frage kommenden Bereich rund um den Zunftbaum mit farbigem Asphalt zu gestalten. Ein vom Bürgerverein akquirierter Sponsor für die Farbe stünde parat, so dass die Kosten überschaubar seien.

Eine neue Variante brachte der Fischelner Bauunternehmer Heinz Hambloch ins Spiel: Er schlägt vor, ähnlich wie am Bockumer Platz, die Fahrbahnflächen, die nach Wünschen der Fischelner Vereine einmal "Shared Space" werden sollen, mit einer Pflaster-Struktur, genannt Street-Print, abzugrenzen.

Heinz Josef Dellen von der Abteilung Mobil der Stadtwerke warf jedoch ein, die Situation am Bockumer Platz sei mit der Kölner Straße nicht vergleichbar, weil in Bockum ausschließlich Straßenbahnen und Ersatzbusse fahren würden. Auf einer viel befahrenen Straße würde sich das Prägepflaster schnell abschleifen. Quelle RP

Foto BV. Beispielfoto Bockumer Platz

Foto BV. Beispielfoto Bockumer Platz

Runder Tisch für den Umbau der Kölner Straße

Die Fischelner Politik will bei der Ausgestaltung des Haltestellen-Neubaus und allen weiteren Umbaumaßnahmen an der Kölner Straße mitreden. Dazu wird auf Vorschlag von Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm (SPD) kurzfristig einer Runder Tisch einberufen, zu dem auch Vertreter des Bürgervereins und Werberings eingeladen sind. Gemeinsam will man schnell ein Papier erarbeiten, in dem dargelegt werden soll, welche Wünsche die Fischelner umgesetzt sehen wollen. Die Liste soll dann an SWK, Stadt und Tiefbauamt übergeben werden.

Die Entscheidung, wo die barrierefreien Haltestellen an der Kölner Straße gebaut werden, war im Planungsausschuss gegen das mehrheitliche Votum der Bezirksvertretung Fischeln gefallen. Die Bezirksvertreter kritisieren auch, dass im von den SWK und der Verwaltung vorgelegten Plan weder ein barrierefreier Umbau der Haltestelle Clemensstraße noch die Einrichtung eines "Shared Space" für das Projekt "Dorfplatz Fischeln" ausreichend Berücksichtigung finden und somit ein Gesamtkonzept fehle. Ein weiterer Diskussionspunkt ist, dass durch die geplante Anhebung der Fahrbahn vor dem Rewe-Markt weitere Barrieren geschaffen und obendrein Schleichverkehre durch Wohngebiete die Folge sein könnten. Werbering-Vorsitzender Robert Reichling plädiert daher für eine barrierefreie Lösung am Gehweg und nicht in der Straßenmitte, außerdem solle die Abbiegemöglichkeit zum Geschäftszentrum rund um Hafels erhalten bleiben.

Kritik an der Verwaltungsvorlage wurde auch deshalb laut, weil die Einrichtung von Tempo 10 entlang des gewünschten Dorfplatzes als nicht praktikabel bezeichnet wird. Es sei nicht einzusehen, warum an der Ostwall-Haltestelle ein Shared Space mit Tempo 10 möglich sei, an der Kölner Straße jedoch nicht. WZ 02/16

Foto Thomas Lammertz RP Stadteinwärts soll die barrierefreie Haltestelle vor dem Rewe-Markt (hinten rechts) angelegt werden. Stadtauswärts entsprechend vor dem Fischelner Rathaus. Beispie-Foto Dorfplatz BV

Barrierefreiheit an falscher Stelle WZ Mobil in Fischeln

Der Planungsausschuss hat beschlossen, dass drei Haltestellen an der Kölner Straße in Fischeln barrierefrei ausgebaut werden: an der Eichhornstraße, vor dem Supermarkt Rewe und gegenüber des Rathauses. Bestätigt der Rat diese Entscheidung, sollen noch in diesem Jahr der Umbau und die Sanierung der Kölner Straße beginnen. Politisch umstritten ist der Haltestellenausbau, weil damit an der Kreuzung Hafelsstraße/Kölner Straße Parkplätze wegfallen und Geschäftszufahrten versperrt werden.

Manfred Adam, Reiner Schütt (Bürgerverein Fischeln), Robert Reichling (Werbering) (v.l.) und Rolf Ruland (Anwohner) (r.) äußerten sich am WZ-Mobil zum Umbau der Kölner Straße.

Am WZ-Bus äußerten sich die Fischelner dazu:

Hans-Georg Hoffmann: „Es wäre wesentlich günstiger gewesen, wenn man die Haltestelle an die Sparkasse verlegt hätte. Der Verkehrsbereich ist dort deutlich besser geeignet, um eine barrierefreie Haltestelle zu errichten. Es würde gar nicht erst zu den verkehrstechnischen Engpässen kommen, wenn endlich die Umgehungsstraße gebaut werden würde.“

Silvia Hoffmann fürchtet: „Der Rückstau an der Kreuzung Hafelsstraße/Kölner Straße wird in Zukunft noch größer werden. Die Kölner Straße ist in Fischeln generell zu eng für eine barrierefreie Haltestelle.“ Grundsätzlich positiv sieht Günter Schneiders die Maßnahme: „Die Entscheidung für eine barrierefreie Umgestaltung der Haltestellen an den bisherigen Standorten halte ich für wichtig und richtig! So sind die Fußgänger ganz nah bei den Geschäften und auch zum Marienplatz ist es nicht weit. Alles andere wäre ein Schildbürgerstreich.“

Karl Arden sieht in der Entscheidung Positives: „Dass die barrierefreie Haltestelle endlich kommt, ist gut, da viele ältere Menschen viel leichter wieder in die Bahn aus- und einsteigen können.“ Tobias Werner meint: „Ich hätte mich gefreut, wenn die Haltestelle an die Sparkasse verlegt worden wäre, da es dann bei mir vor dem Wohnhaus an der Kölner Straße möglicherweise nicht mehr so laut wäre. So brettern die Bahnen seit Jahren an meinem Haus vorbei und verursachen einen Höllenlärm.“

Der Werbering Fischeln bedauert, dass es im Krefelder Planungsausschuss keine Diskussion über das Gesamtkonzept zur Neugestaltung der Kölner Straße im Fischelner Geschäftszentrum gibt. Die Modernisierung der Kölner Straße müsse man als Gesamtprojekt verstehen, in dem planerische Antworten auf die Sanierung der Fahrbahndecke, die Schaffung barrierefreier Haltestellen als Ersatz für die vorhandenen am Rathaus und der Clemensstraße sowie auf die Einrichtung eines „Dorfplatzes“ im Bereich zwischen Anrather- und Clemensstraße gegeben werden. Wenn man dem Kompromissvorschlag einer gemeinsamen barrierefreien Haltstelle in Höhe der Sparkasse schon nicht folgen will, wäre gegenüber dem jetzt favorisierten Standort (Rewe und Rathaus) die vom Werbering vorgeschlagene „Nordlösung“ einer Haltestelle beidseits des Rathauses mit Barrierefreiheit am Bürgersteig die weit weniger beeinträchtigende Lösung. Der Werbering Fischeln lehnt ein Planungskonzept für die Fischelner „Kö“ in der jetztigen eingeschränkten Form daher eindeutig ab.

Paul Plückhahn findet „die Lösung nicht gut, aber offenbar hatten die Stadtwerke nur das geplant und waren schon im August 2015 festgefahren. Nur eine Variante des Haltestellenausbaus zu prüfen, war völlig unzureichend. Der Umgang der Stadtverwaltung mit den Fischelnern ist in dieser Frage nicht in Ordnung. Die Bezirksvertretung ist in allen Fragen entscheidungsberechtigt, die den Ortsteil direkt betreffen.“

Dass sie nicht vorab informiert wurden, kritisiert auch der Bürgervereinsvorsitzende Reiner Schütt. Wenn aber der Ausbau von Straßenbahnhaltestellen und die Sanierung der Kölner Straße aufgrund der Fördermittel in diesem Jahr beginnen muss, sei eine Entscheidung alternativlos gewesen. „Es gibt keine Haltestellenvariante ohne Haken und Ösen, und angesichts dessen ist der Standort Rewe/Rathaus die kleinste Kröte, die wir Fischelner schlucken müssen“. Völlig außer Acht geblieben sei bei der Diskussion, dass vor der Sparkasse nicht genügend Platz für eine Haltestelle sei. Die Krefelder seien ja bekannt für ihre „sagenhaften Fehlplanungen“, kommentierte ein Passant im Vorbeigehen.

„Das wichtigste ist doch, dass noch in diesem Jahr die Fahrbahn der Kölner Straße saniert wird. Die Diskussion um die Straßenbahn ist doch erst später dazugekommen. Das ist mir egal“, sagt Anwohner Rolf Ruland. Heinz Michels sieht das ebenso. „Die sollen alles andere so lassen wie es ist.“

Für Manfred Adam, den stellvertretenden Vorsitzenden des Bürgervereins, ist „der Drops gelutscht“. Auch wenn die Haltestelle vor Rewe die Hafels-Parkplatzzufahrt und ein Abbiegen zum Marienplatz erschwere: Ohne die Infoveranstaltung von Bürgerverein und Werbering und die massiven Bürgerproteste sei das Linksabbiegen von Kölner in die Hafelsstraße künftig gar nicht möglich gewesen. „Es lohnt sich also, sich einzubringen“, sagt Adam. Dass die Bezirksvertretung nicht mehr informiert worden sei, empfindet er als Affront. „So viel zu OB Meyers Aussage, die Fischelner würden bestimmen, was in Fischeln passiert.“

Unzufrieden mit der Entscheidung ist Robert Reichling (Werbering Fischeln). „Die Diskussion um Für und Wider hat nicht stattgefunden. Fakt ist: Man schafft mit der barrierefreien Haltestelle vor Rewe neue Barrieren.“ Höchst kompliziert und durchs Wohngebiet müssten Verkehrsteilnehmer die Haltestelle umfahren. „Und die Gestaltung der Haltestelle Clemensstraße und des Dorfplatzes ist nicht gelöst.“ Quelle WZ 02/16

Umstrittene Haltestelle in Fischeln kommt

CDU und FDP im Planungsausschuss wollten gestern die Entscheidung vertagen und den Bürgern mehr Einfluss auf die Planung geben. Die in Fischeln bevorzugte Variante sieht eine barrierefreie Haltestelle in Höhe der Sparkasse vor. Diese Lösung sei aber technisch nicht umsetzbar, sagen die Fachleute der Stadt und von den Stadtwerken. Sie drängten auf eine Entscheidung, da es sonst eng werden könnte mit den zugesagten Fördermitteln - bei einer Verzögerung könne es Jahre dauern, bis dort gebaut würde. Eile sei auch angesichts der dringend notwendigen Fahrbahnerneuerung, die im Zuge des Haltestellen-Umbaus vorgenommen werden sollte, geboten, hieß es. Die Verschiebung der Entscheidung wurde schließlich abgelehnt.

In Fischeln wird die nun beschlossene und lange diskutierte Variante parteiübergreifend abgelehnt. Benedikt Lichtenberg, Ratsherr und Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Fischeln, hatte der Verwaltung vorgeworfen, die Politik viel zu spät über die nun beschlossene Variante informiert zu haben, und sah darin Taktik. Es könne nicht sein, dass "in Krefeld entschieden wird, was in Fischeln passiert".

Durch die SPD geht ein Riss. Fischelns SPD-Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm hatte den Vorschlag, der gestern im Planungsausschuss auch mit den SPD-Stimmen beschlossen wurde, im Vorfeld "nicht akzeptabel" genannt. Gestern im Planungsausschuss fehlte die Ratsfrau; am Rande der Sitzung wurde vermutet, dass sie wohl hatte vermeiden wollen, gegen ihre Fraktion stimmen zu müssen. Robert Reichling, Sprecher des Werberings Fischeln, lehnt die Haltestellen-Variante auch deshalb ab, weil mit der Anhebung der Fahrbahn neue Barrieren geschaffen würden, nämlich für alle Besucher des großen Geschäftszentrums im Umfeld von Hafels, die zukünftig nicht mehr von der Kölner Straße stadtauswärts fahrend die Parkplätze erreichen können. Der Werbering hatte vorgeschlagen, die Haltestellen vor das Rathaus zu legen und eine barrierefreie Lösung für die Clemensstraße zu finden, hätte aber auch mit der Sparkassen-Variante leben können.

Bürgervereinsvorsitzender Reiner Schütt hatte sich im Vorfeld offen für die von den Fachleuten entwickelte Variante gezeigt: "Wenn man nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen ist, dass dies die beste Lösung ist, dann können wir damit leben", hatte er gesagt. Der Bürgerverein will vor allem das Projekts "Fischelner Dorfplatz" im Dreieck Kölner Straße/Anrather Straße im Zuge des Umbaus der Kölner Straße vorantreiben. Schütt will eine Temporeduzierung und eine optische Gestaltung der Fahrbahn durchsetzen - dafür sei ein Sponsor gefunden.

Quelle RP 18.02.16

Streit um Haltestellen eskalierte - Was war bisher geschehen?

Die aktuelle Vorlage

Eine Beschlussvorlage, die kommende Woche dem Planungsausschuss vorgelegt werden soll, löst Empörung in Fischeln aus. Entgegen des mehrheitlichen Beschlusses der Bezirksvertretung Fischeln ist der Vorschlag, die Haltestellen Clemensstraße und Rathaus auf Höhe der Sparkasse zusammenzulegen und barrierefrei neu zu bauen, vom Tisch. Stattdessen sieht die Vorlage vor, die aus Sicht von Verwaltung und SWK von Anfang an favorisierte Variante zu bauen. Das bedeutet, den Bahnsteig der Haltestelle "Fischeln Rathaus" stadtauswärts vor dem Rathaus einzurichten, den Bahnsteig Richtung Zentrum vor dem Rewe-Markt. Damit verbunden ist ein Anheben der Fahrbahn zwischen Gehweg und der in Straßenmitte befindlichen Haltestelle, so dass ein barrierefreier Zugang entsteht. Die Haltestelle Clemensstraße soll demnach nicht umgebaut werden und wird somit auch nicht barrierefrei sein.

Benedikt Lichtenberg, Ratsherr und Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Fischeln, findet für den Vorschlag klare Worte: "Das ist doch eine ganz billige Masche der Verwaltung, vier Monate lang, seit dem Beschluss in der Bezirksvertretung, zu prüfen, aber keine Informationen an die Politik zu geben. Die Politik weiß nichts von diesem Vorschlag." Es könne nicht sein, dass "in Krefeld entschieden wird, was in Fischeln passiert". Lichtenberg glaubt nicht, dass seine Fraktion im Planungsausschuss gegen den Willen der Bürger entscheiden wird. Zudem mache die Lösung keinen Sinn, wenn die Clemensstraße, in deren Nähe sich das Altenheim befinde, weiterhin nicht-barrierefrei bleibe.

Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm (SPD) hält den Vorschlag für "nicht akzeptabel" und spricht von "Stückwerk". "Wir fordern eine Komplettlösung mit Barrierefreiheit an der Clemensstraße und Lösungen für den Dorfplatz", sagt Nottebohm.

Auch Robert Reichling, Sprecher des Werberings Fischeln, lehnt diese Haltestellen-Variante ab. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Planungsausschuss das, was in Fischeln mit großer Mehrheit beschlossen worden ist, unterstützen wird, also diesen Vorschlag ablehnt." Reichling weist darauf hin, dass mit der Anhebung der Fahrbahn neue Barrieren geschaffen würden, nämlich für alle Besucher des großen Geschäftszentrums im Umfeld von Hafels, die zukünftig nicht mehr von der Kölner Straße stadtauswärts fahrend die Parkplätze erreichen können.

Auch für das Fischelner Schützenfest und Fischeln Open sei die Anhebung der Fahrbahn kontraproduktiv, betont Reichling. Der Werbering hatte vorgeschlagen, die Haltestellen für beide Fahrtrichtungen vor das Rathaus zu legen und eine barrierefreie Lösung für die Clemensstraße zu finden, hätte aber auch mit der Sparkassen-Variante leben können. Bürgervereinsvorsitzender Reiner Schütt vertraut auf die Entscheidungsfindung von Verwaltung und SWK: "Wenn man nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen ist, dass dies die beste Lösung ist, dann können wir damit leben." Schütt betont, dass der Bürgerverein die Umsetzung des Projekts "Fischelner Dorfplatz" im Dreieck Kölner Straße/Anrather Straße im Zuge des Umbaus der Kölner Straße vorantreiben will. "Wir hoffen, dass das umsetzbar ist." Zwar heißt es in der Verwaltungsvorlage, dass eine Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches dort nicht möglich sei. Schütt will dennoch eine Temporeduzierung und eine optische Gestaltung der Fahrbahn durchsetzen. "Wir haben bereits einen Sponsor gefunden, der sich an einer farbigen Gestaltung des Asphalts beteiligen würde", sagt er im Gespräch mit der RP.

Die Verwaltung begründet in ihrer Beschlussvorlage die Entscheidung zugunsten der Rathaus/Rewe-Lösung ausführlich. Wichtiger Punkt: Die Planung für diese Variante ist fertig. Weil der Haltestellenumbau zeitgleich mit der Sanierung der Fahrbahndecke in 2016 erfolgen soll, würde eine Neuplanung zu lange dauern und auch VRR-Fördermittel gefährden. Die Kölner Straße sei für zwei symmetrisch gegenüberliegende Haltestellen zu schmal, außerdem würden bei der Sparkassen-Variante wesentlich mehr Parkplätze entfallen. Quelle: RP 12.02.16

Anmerkung des Bürgervereins

Unbeschadet der Tatsache, wie man zu dem Verwaltungsvorschlag steht, sind sich der Bürgerverein und der Werbering darüber einig, dass die Art und Weise, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist und vor allem, wie sie uns als Interessenvertreter der Fischelner Bürger kommuniziert oder besser gesagt nicht kommuniziert wurde, absolut unmöglich ist.

Es kann nicht sein, dass man wochenlag nichts hört und dann durch oder aus der Presse erfahren muss, wie es weiter gehen soll. In diesem Zusammenhang klingen mit noch die Worte unseres OB im Ohr, der gesagt hat: Fischeln muss entscheiden was es will. Dazu gehört unserer Meinung nach auch, dass die Prüfungsergebnisse der anderen Haltestellenvarianten vorher uns hätten vorgestellt werden müssen.

Bürgerverein Fischeln e.V.
Reiner Schütt

Die neuen Niederflur-Haltestellen

Die Probleme bei den Haltestellen sind fast immer identisch: Hauptdefizite sind der fehlende Wetterschutz, schmaler Wartebereich und der Spalt zwischen Bordstein und Einstieg sowie die geringe Einstiegshöhe. Bisher liegen die alten Krefelder Bahnsteige auf einem Höhenniveau von 0 bis 12 Zentimetern. Da der Einstieg der neuen Niederflurbahn höher ist, kann die Bahn zum Beispiel von Rollstuhlfahrern nicht erreicht werden. Auch sind viele Haltestellen bisher weniger als 2,50 Meter breit und damit schmaler als in den Richtlinien vorgeben. Für den sinnvollen Einsatz der Niederflurtechnik ist es laut SWK notwendig, die Bahnsteighöhe auf 25 Zentimeter über Schienenoberkante anzuheben und das Spaltmaß zwischen Bahnsteig- und Einstiegskante im Türbereich auf sechs Zentimeter zu reduzieren. Mehr zu den Plänen:

Wie soll der Umbau erfolgen - Ihre Meinung ist gefragt

Liebe Fischelnerinnen und Fischelner!

Die Sanierung der Kölner Straße in Fischeln ist für das Jahr 2016 geplant, weil die Haltestellen der Straßenbahn von den Städtischen Werken Krefeld (SWK) dann voraussichtlich barrierefrei umgebaut werden.
Dies war aus der Presse zu entnehmen und die Fischelner Bezirksvertretung hat sich mit den Plänen befasst.
Aber welche Fischelner kennen die Pläne? Wer weiß was umgebaut wird? Können dann alle Haltestellen auf der Kölner Straße barrierefrei genutzt werden? Ändert sich etwas für Fußgänger, Autofahrer und Radfahrer; und für die Anwohner und Geschäftsleute? Fallen gar Parkplätze weg?

Vorstandsmitglieder des Bürgervereins Fischeln und des Werberings hatten die Möglichkeit, die Pläne einzusehen und Fragen zu stellen.
Die Änderungen sind sehr gravierend und wir möchten Ihre Meinung zum geplanten Umbau erfahren. Heute können wir noch Einfluss nehmen. Sind die Bauarbeiten erst vergeben, haben wir keine Möglichkeit der Mitgestaltung.
Umgebaut wird von den SWK die Haltestelle Eichhornstraße in Fahrtrichtung Krefeld. Die gegenüberliegende Haltestelle ist bereits barrierefrei gestaltet. Ebenfalls barrierefrei umgebaut werden die Haltestellen Rathaus und Stadtpark Fischeln (Schwimmbad/Jugendzentrum) in beide Fahrtrichtungen. Keinen barrierefreien Zugang erhält die Haltestelle Clemensstraße. Die zu geringe Straßenbreite und die Verkehrssicherheit - insbesondere für Radfahrer - macht hier einen Umbau nicht möglich.

Während sich der Umbau der Haltestellen Eichhornstraße und Stadtpark Fischeln offensichtlich unkritisch gestaltet, ergeben sich für den Umbau der Haltestelle Rathaus jedoch wesentliche Änderungen und auch Einschränkungen. Dies betrifft vor allem die Haltestelle in Fahrtrichtung Krefeld vor Hafels/Rewe. Der anliegende Planausschnitt (ca. 3 MB) verdeutlicht dies.
Auf einer Länge von 32 m entsteht in der Mitte der Kölner Straße eine rund 25 cm hohe Bordsteinkante (blau), die das barrierefreie Ein- und Aussteigen (ca. 3 MB) ermöglicht. Steht dort eine Straßenbahn, so müssen die Autos hinter der Bahn halten, die Fahrgäste gehen über die Fahrbahn zur Straßenbahn und steigen dort niveaugleich ein. Dafür wird die Fahrbahn in diesem Bereich vor Hafels/Rewe auf das Niveau des heutigen Bürgersteigs angehoben und im Bereich von Kamps wieder abgesenkt (eine baugleiche Haltestelle befindet sich heute am Großmarkt für die Straßenbahn 044 auf der erheblich breiteren Oppumer Straße). Die Straßenbahngleise werden im Bereich der Haltestelle westlich in Richtung des Geschäfts Netto verschwenkt.

Die eigentliche Haltstelle hat eine Länge von 32 m. Mit den Fahrbahnrampen zur Niveauanhebung/-absenkung beträgt die Länge 44 m.

Damit ergeben sich folgende Änderungen:
Die Haltestelle Rathaus wird für Fahrgäste der Straßenbahn 041 barrierefrei zugänglich.
In der Straßenmitte entsteht zwischen den beiden Fahrbahnen ein 25 cm hoher Absatz,
Fahrzeuge können dann in den Parkplatz von Hafels und Ärztehaus nur noch aus Richtung Süden/Friedhof kommend einfahren und diesen nur noch in Richtung Norden/Krefeld verlassen, da ein Überfahren des Absatzes nicht möglich ist. Wer von Norden/Krefeld aus kommend in den Parkplatz von Hafels einfahren möchte, muss von der Kölner Straße links in die Hafelsstraße abbiegen um dann über Wolferstraße und Wedelstraße zum Ziel zu kommen.
Auf der Fahrbahnseite Richtung Süden/Friedhof entfallen die Parkbuchten für rund sieben PKW vor dem heutigen Schuhhaus und netto.
Der Bürgersteig auf der Seite von Rewe/Hafels wird im Bereich der Haltestelle ca. 1,20 m schmaler. Ein Linksabbiegen von Fahrzeugen aus Richtung Friedhof kommend in die Hafelsstraße Richtung Marienplatz ist nicht mehr möglich. Wer in diese Richtung möchte, muss vorher in die Anrather Straße links abbiegen (am Zunftbaum) oder später in die Kimplerstraße und dann über die Marienstraße zurück fahren.
Damit entfällt auch die Möglichkeit, die Anrather Straße in diesem Bereich für den Wochenmarkt zu nutzen, wenn der Marienplatz wegen Kirmes und Schützenfest nicht zur Verfügung steht.



Teilen Sie uns bitte mit, wie Sie zu diesen Plänen stehen. Begrüßen Sie den Haltestellen-Umbau wie von den SWK geplant? Können Sie sich mit den zu erwartenden Einschränkungen arrangieren? Haben Sie andere Vorschläge, Ideen und Ergänzungen? Teilen Sie uns dies bitte mit!

Nur wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger konstruktiv äußern, können wir repäsentativ zur Planung Stellung nehmen.
Nutzen Sie den Briefkasten am Schaukasten des Bürgervereins am Zunftbaum, schreiben Sie uns per Mail an info@buergerverein-fischeln.de oder über facebook@buergerverein-fischeln.de.
Mitglieder des Werberings können sich auch gerne per Mail an info@werbering-fischeln.de wenden.

Bürgerverein Krefeld Fischeln e.V. - Werbering Fischeln e.V.