Sitzungen der Bezirksvertretung (BzV)

Berichte über die Sitzungen

Die Bezirksvertretung in Fischeln hat eine große Anzahl von Entscheidungen zu treffen, die für den Stadtbezirk wichtig sind. Hierzu gehören z.B. Themen die das Ortsbild betreffen, die Unterstützung der örtlichen Vereine, kulturelle Angelegenheiten wie Brauchtum und Heimatpflege, die Unterhaltung bezirksbezogener Einrichtungen (Schulen, Sportplätze, Friedhöfe, Kitas) oder auch die Reihenfolge von Baumaßnahmen, d.h. beispielsweise die Festlegung welche Straße wann saniert wird. Sie unterbreitet den Fachausschüssen und der Verwaltung Vorschläge und übt damit auch Einfluss auf Ratsentscheidungen aus. Der Bürgerverein Fischeln nimmt regelmäßig an den Sitzungen der Bezirksvertretung teil.

Einwohnerfragestunde
Die nächste Einwohnerfragestunde veranstaltet die Bezirksvertretung Fischeln in ihrer Sitzung am Dienstag, 23. Februar, um 17 Uhr, im Rathaus Fischeln, Kölner Straße 517. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem das städtebauliche Konzept Fischeln - Südwest, ein barrierefreies Rathaus Fischeln; der Fußweg Hafelsstraße zwischen Rathausgarten und Marienstraße, die Beleuchtung am Verbindungsweg Kneinstraße zur Bezirkssportanlage, die Wiederinbetriebnahme der Jugendverkehrsschule, die Verlegung der Rettungswache Süd sowie der Sachstand Sanierung Kölner Straße. Die Sitzung beginnt um17 Uhr, die Einwohnerfragestunde findet gegen 18 Uhr statt.

Fotos: BV

Bericht von der 16. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) Fischeln am 8.02.17

Diese Sitzung der BzV im Fischelner Rathaus geht wegen ihrer besonderen Einwohnerfragestunde, die eher einer Protestkundgebung glich, sicher in die Annalen der parlamentarischen Demokratie in Fischeln ein. Die relativ kurze Tagesordnung war einschließlich aller eigentlich abschließenden Informationen wenige Minuten vor 18 Uhr zügig durchgearbeitet. Lediglich die um diese Uhrzeit vorgesehene Einwohnerfragestunde fehlte noch. Auf die Minute genau um 18.00 Uhr kündigte flotte Marschmusik von der Kölner Straße her, aus dem Treppenhaus herauf und dann aus dem Foyer heraus einen Schützeneinmarsch, mit und ohne Uniform, in den Sitzungssaal hinein an. Während die Trommler des Trommler- und Fanfarenkorps vor der Saaltür stehen blieben, marschierten Querflöten/flötistinnen dicht an den Beratertischen vorbei. Diese Aktion war der Abschluss einer gut besuchten Open-Air-Veranstaltung der Schützen und der Jungen Union auf dem Marienplatz, bei der die Westdeutsche Zeitung einen Informationsstand aufgebaut hatte, um Meinungen der Bürger zu erfragen, und bei der sich die Akteure inhaltlich und musikalisch auf den Auftritt im Rathaus einstimmten. Das Thema war klar: Mit dem vorgesehenen Aus- und Höherbau des Bunkers aus dem 2. Weltkrieg zu einem Wohnhaus mit 24 Wohn- und 5 Büroeinheiten sehen die Schützen das davor zweijährlich stattfindende Schützenfest, das gesamte Brauchtum, Kirmessen, Markttage sowie Martins- und Adventsfeiern in großer Gefahr. Eine mit dem Bunkerausbau einhergehende größere Bewohnerzahl im nahen Umfeld würde das Risiko zu immer mehr Repressalien erhöhen und möglicherweise solche Veranstaltungen gänzlich verhindern. Schließlich beruhen diese Befürchtungen auf langjährigen, schmerzlichen Erfahrungen der Schützen mit einem ehemaligen Schützenbruder, der am Marienplatz wohnt und der für erhebliche Restriktionen gesorgt hat. Zum Auftritt der Schützen in der BzV weiter unten.

Erweiterung Tennisanlage Mühlenfeld
Mit dem Zusammenschluss der beiden Fischelner Vereine Tennis Freunde Fischeln 1976 e.V. und Fischelner Tennisclub 1972 e.V. und der gemeinsamen Nutzung der Anlage am Mühlenfeld soll diese Anlage umgestaltet, auf acht Plätze erweitert, mit einem Beachvolleyballfeld sowie mit einer Ballwand ergänzt und das bisherige Clubhaus durch ein größeres Gebäude mit öffentlichem Café ersetzt werden. In der Stadtverwaltung Krefeld wird zzt. für den hinzukommenden Teil der Tennisanlage der neuen Bebauungsplan 783 aufgestellt. Dessen vorläufi ger Inhalt ist bereits am 13. 4. 2016 in der BzV Fischeln beraten und begrüßt worden. Die Fischelner Woche berichtete darüber. Inzwischen sind alle dafür nötigen umfangreichen Gutachten der Fachbereiche der Stadt, der SWK sowie von Behörden in Düsseldorf und in Bonn über Altlasten im Boden, Klima und Luftqualität, Landschaft und Gewässer, wechselseitige Schallimmissionen durch Verkehr und Sportlärm, Bepflanzung, Versorgungsleitungen, Ent- und Bewässerung, Erdbebengefährdung, Vögel, Fledermäuse, Amphibien sowie Reptilien zusammengetragen. Daraus resultierend sind einige Auflagen zu erwarten: eventuell erforderliche Rodungen nur von Oktober bis Februar, Bauarbeiten nur außerhalb der Nistzeit der Vögel von September bis Februar, nach Fertigstellung der Baumaßnahme mehrere Nistkästen als Ersatzquartiere für dort beheimatete Fledermäuse. Die Kosten der Baumaßnahmen trägt der Tennisverein. Für die städtischen Grundstücke wird eine Erbpacht bzw. ein Erbbaurecht vereinbart. Zufahrten, Parkplätze und Baueinzelheiten werden durch einen späteren Bebauungsplan geregelt. Eine Zustimmung des Stadtrates zum Bebauungsplan ist auf seiner Sitzung am 23. März zu erwarten.

Fahrradstellplätze in Fischeln
Die Stadt hat mehrere Gestelle für Fahrradparkplätze bestellt, die in den nächsten Monaten an verschiedenen Standorten im Zentrum von Fischeln aufgestellt werden. Umbenennung der Fischelner Bezirkssportplatzanlage Der Verein für Rasensport 1902 Krefeld-Fischeln (VfR) hat einen Antrag an die BzV gestellt, diese BzSportplatzanlage in „Willi-Schlösser-Sportpark“ umzubenennen. Er möchte damit den in vielen Vereinen und sozialen Einrichtungen auch an führender Position in Fischeln und Krefeld tätigen und vor fünf Jahren verstorbenen Willi Schlösser (Ratsherr, Bundesverdienstkreuzträger, VfR-Vorsitzender) ehren. Einstimmig brachten die Bz-Vertreter diesen Vorschlag als Prüfauftrag an die Stadt Krefeld auf den Weg, die uständigkeitshalber alle rechtlichen Fragen klären und darüber entscheiden wird.

Zukünftige Abgabemöglichkeit von Rentenanträgen usw.
Auf Anfrage von Manfred Adam wird die Stadtverwaltung demnächst mitteilen, wo nach der Schließung der Krefelder Rentenstelle entsprechende Anträge abgegeben werden können.

Bringt der Ausbau des Bunkers zu einem Wohn- und Bürohaus das Brauchtum in Gefahr?
Diese Frage beantworteten in mehreren, auch sehr heftigen Beiträgen, alle Fragesteller, Diskutanten und Protestierende bei der Einwohnerfragestunde mit einem klaren Ja! Klaus Weichert kritisierte unter tosendem Beifall das Vorhaben und auch die offensichtliche Heimlichtuerei. Außerdem wollte wissen, warum die Schützen erst sehr spät von dem Vorhaben und dann nur über die Presse informiert wurden, wann die BzV davon wusste, wann das Bauamt davon Kenntnis hatte, ob sogar die Stadt den Bauträger zum Umbau aufgefordert hat und was aus dem Flurstück hinter dem Bunker mit dem Spielplatz werden soll. Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, dass unter dem Begriff „Marienhof“ die Bauanfrage der Investoren am 19. 12. 2016 von der Stadt positiv entscheiden wurde und dass in den späteren Verkaufs- und Vermietungsverträgen ein Passus enthalten sein soll, dass sich die Käufer und Mieter schriftlich mit den Veranstaltungen auf dem Marienplatz einverstanden erklären müssen. Dann gaben die Sprecher der Fraktionen ihre Statements und ihr einhelliges Ja zum Brauchtum ab. Benedikt Lichtenberg (CDU): „Der Marienplatz muss als Markt- und Festplatz erhalten bleiben.“ Johannes Eisenhuth (Linke) ergänzte unter großem Beifall: „In der jetzigen auseinanderdriftenden Gesellschaft ist das Brauchtum ein sehr erhaltenswerter Anker. Deshalb muss die Funktion des Marienplatzes erhalten bleiben.“ Anja Cäsar (Grüne) unterstützte ebenfalls den Erhalt des Brauchtums, gab aber unter lauten Buh-Rufen zu bedenken, dass der Umbau des Bunkers und der Erhalt des Brauchtums kein Widerspruch sein müssen, dass eine solche Baummaßnahme nach Baurecht entschieden werden muss und dass möglicherweise die Politik baurechtlich außen vor bleibt.“ Diesen Gedanken unterstützte Dr. Ludger Wilstacke. Hans Günter Koch (SPD) plädierte ebenfalls für die Stadtteilfeste und forderte alle Parteien kurzfristig an einen Tisch. Karin Lattrich (unabhängig, anfangs für AfD in der BzV): „Der Bunker kann doch nicht als leere Hülle in zentraler Lage weitere 50 Jahre im jetzigen Zustand verharren. Deshalb sollten die Investoren der BzV Rede und Antwort geben.“ Mit schweren Vorwürfen und handfesten Forderungen wurde heftig diskutiert. Weil die istorischen Brauchtumsfeste in der Vergangenheit von der Politik juristisch nicht gegen Repressalien gesichert worden sind, gibt es jetzt Schwierigkeiten aller Orten. Auch wären Unterschriften der zukünftigen Wohnungseigentümer und -mieter kaum ein wirksames Mittel. Ebenso wäre ein Vergleich zwischen einem damals angedachten Bürgerhaus und der jetzt vorgesehenen Wohnsituation falsch. Mit viel Mühe und bei vielen Buhrufen konnten schließlich Hans Butzen, Dirk Czymai (Vertreter der Stadtverwaltung) und BzV-Vorsitzende Doris Nottebohm auf das Baurecht hinweisen, dass in dieser Frage niemand einen Gesetzesverstoß wagen wird und dass möglicherweise die gesamte Politik, auch die BzV selbst, außen vor ist. Auch die Forderung nach einem Bebauungsplan, der den Vorgang verzögern und mehr Raum für eine Diskussion bieten würde, wäre rechtlich unzulässig. Deshalb ist es besser, alle kritischen Fragen in Gesprächen mit allen Beteiligten zu führen. So werden in Kürze solche Gespräche mit je einem Vertreter der Schützen, Investoren, der Bauaufsicht, des Umwelt- und Ordnungsamtes, Feuerwehr und mit je einem Vertreter der Fraktionen der BzV stattfinden. Quelle FiWo, Lothar Neubauer

Bericht von der 15. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) Fischeln am 13.12.16

Auf der letzten Sitzung der BzV 2016 waren die Tische vorweihnachtlich geschmückt. Keksteller sowie Getränke standen bereit, und für Mitglieder sowie für Besucher und Gäste gab es Schokoladenweihnachtsmänner in größerer Zahl: Dank an die Leitung der BzV.

Wohnungseinbrüche
In der dunklen Jahreszeit Auf der letzten Sitzung der BzV 2016 waren die Tische vorweihnachtlich geschmückt. Keksteller sowie Getränke standen bereit, und für Mitglieder sowie so ab Oktober nimmt die Zahl der Wohnungseinbrüche enorm zu. Besondere Brennpunkte in Krefeld sind neben der Innenstadt, Inrath/Kliedbruch und Oppum der gesamte Bereich Fischeln. Herr Nickel vom Bereich der „Kriminalprävention/Opferschutz: Technischen Beratung“ der hiesigen Polizei gab Hinweise, wie man sich von der Polizei neutral beraten lassen kann: Die Beratungen in der Dienststelle Hansastr. 25, Tel. (0 21 51) 6 34-49 20 oder 49 21, und auch vor Ort sind stets kostenlos. Interessierte sollten für ein Ortsgutachten einen Termin vereinbaren. Die Polizei berät dann vor Ort und erstellt ein Beratungsprotokoll. Sie untersucht dabei die mechanische Technik und die Licht- sowie die Alarmtechnik und macht neutrale Verbesserungsvorschläge zur Abhilfe, zum Nachrüsten, zum Umbauen und auch zum Sicherheitsverhalten. Weil die Mehrzahl der Einbrecher Gelegenheitstäter sind, helfen häufig kleine und kleinste Mittel, sie aufzuhalten. Einbruchhemmende Türen sind gegenüber normalen Türen nur geringfügig teurer. Fenster sollten beim Verlassen der Wohnung nicht geöffnet und auch nicht halboffen hinterlassen werden. Andernfalls sind Schutzgitter empfehlenswert. Überhaupt sollte man immer den Eindruck vermitteln, man wäre zu Hause.

Herbstkirmes
Wegen der recht unbefriedigenden Beschickung der diesjährigen Fischelner Herbstkirmes auf dem Marienplatz mit einem Mix der Schausteller hatte die CDU-Fraktion der BzV im September einen Antrag an die Stadt gestellt, sie attraktiver zu gestalten, zu werben und Verbesserungen zu organisieren. Die Verwaltung antwortete darauf schriftlich, Heike Alexius vom Finanzservice/Liegenschaften der Stadt und Ute Römges vom Schaustellerverband auch mündlich: Wegen des stark nachlassenden Interesses sind in den letzten zwanzig Jahren viele kleine Kirmessen am Niederrhein, etwa 30 % der Kirmesangebote weggefallen und 20 % der Schaustellerbetriebe haben aufgegeben. Außerdem sei der Marienplatz für eine Vergrößerung und für große Fahrgeschäfte zu klein. Die Verwaltung hat nie gezielt geworben, sondern nur nebenher. Haushaltmittel gab und gibt es nicht. Aus all den Gründen hatte die BzV bereits 2013 beschlossen, die herbstliche Prumetaatkirtmes nur noch alle zwei Jahr stattfinden zu lassen, sodass es 2017 nur die Frühjahrskirmes vom 28. April bis zum 1. Mai geben wird.

Barrierefreie Straßenbahnhaltestellen in Fischeln
Anfänglicher Inhalt der im August abgeschlossenen Sanierung der Kölner Straße war es, zusammen mit der erfolgten Erneuerung des Straßenbelags auch die in diesem Bereich liegenden Straßenbahnhaltestellen behindertengerecht zu gestalten. Bei einer dortigen Straßenbreite von etwa 15 Metern war und ist eine optimale Lösung für Straßenbahn, Autoverkehr mit den Abbiegemöglichkeiten von und zu querenden Straßen und Grundstückseinfahrten, für Fußgänger, für gehbehinderte Menschen und für Radler konfl iktfrei kaum zu realisieren. Deshalb wurden diese Bereiche ausgeklammert, um nach einer besseren Möglichkeiten zu suchen. Die Folge davon war, dass diese Teilvorhaben aus dem Förderprogrammen des Landes rausgefallen sind. Nun muss neu diskutiert werden. Deshalb waren Heinz-Josef Dellen von der SWK-Mobil und Kurt Schröder vom Fachbereich Tiefbau der Stadtverwaltung zugegen, um der BzV den Sachstand zu erläutern. Beide Institutionen sind zzt. intensiv dabei, ein neues Konzept aufzustellen und neues Baurecht rechtlich zügig im Laufe der nächsten Monate zu schaffen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nach Gesetzeslage bis zum Jahr 2022 der gesamte ÖPNV behindertengerecht gestaltet werden muss. Für die zwei betroffenen Haltestellen Stadtpark/Wilhelmstraße und Eichhornstraße könnte die Umgestaltung dann relativ rasch erfolgen. Allerdings macht es keinen Sinn, nur an zwei Stellen zu arbeiten, denn wegen des dann erforderlichen Bus-Ersatzverkehrs sollte mindestens an drei Stellen gleichzeitig gebaut werden. Die dritte Haltstelle könnte die vor Rathaus/REWE sein. Hier muss aber zwingend eine (politische) Einigung zwischen Bezirksvertretung, Werbering und Bürgerverein mit Kompromissen auf allen Seiten erfolgen. Wenn der Planentwurf in den nächsten Monaten steht und eine Einigung erzielt worden ist, kann Mitte 2017 der Antrag an die Bezirksregierung gestellt werden. Nach erfolgter Genehmigung einschließlich der Zuteilung von Fördermitteln könnten dann Ende2017/Anfang 2018 die drei Haltestellen barrierefrei gebaut werden. Die Haltestelle Clemensstraße ist ein Sonderfall. Dort besteht der Wunsch des Werberings, einen Dorfplatz mit abgesenkten Bürgersteigen zu gestalten. Da in diesem Bereich vor wenigen Monaten die Fahrbahn Prägeasphalt erhalten hat, ist an eine schnelle Änderung unrealistisch. Auch wie dort eine barrierefreie Straßenbahnhaltestelle überhaupt realisiert werden könnte, ist zzt. völlig offen. Quelle FiWo LN

Bericht von der 14. Sitzung der Fischelner Bezirksvertretung (BzV) am 19.11.16

Wolfgang Müller erhält das Krefelder Stadtsiegel
Die gesamte BzV war sichtlich erfreut, dass ein so überaus aktiver, bekannter und allseits anerkannter Fischelner Bürger das Krefelder Stadtsiegel erhalten soll. Wann er es vom OB überreicht bekommen wird, ist noch nicht festgelegt. Aber auch wofür der OB ihn auszeichnen will, ist (noch) unklar, denn die Liste der Möglichkeiten ist groß. So besucht er seit Jahren zusammen mit dem Nikolaus soziale Einrichtungen und spielt seit 20 Jahren auf St. Martin den Bettler. Ferner hat er 1997 das Archiv des Bürgervereins mit gegründet. Im Verein selbst war er zunächst Geschäftsführer und von 2002 bis 2008 dessen Vorsitzender. Breiten Raum nimmt die Fischelner Mundart ein. Allein oder mit anderen bestreitet er mit allerlei Dönekes verschiedene Auftritte. Sozusagen sein ehrenamtliches Lebenswerk jedoch sind seit 1998 die jährlichen Fischelner Mundartabende mit bisher 41 Veranstaltungen und über 12.000 Besuchern. Dafür und für sein soziales Engagement erhielt der 80-Jährige 2010 den begehrten EVONIK-Adler-Ehrenpreis.

Foto BVF, Wolfgang Müller, Mundartabend 2016

Foto BVF, Wolfgang Müller, Mundartabend 2016

Bebauungsplan 795 Fichtenhainer Alle
Wie Stefan Müllers von der Stadtverwaltung mitteilte, ist für das genannte und 87,5 ha große Gebiet bereits 2004 Planrecht entstanden. Nun galt es, die damaligen Festlegungen an jetzige Verhältnisse anzupassen. Im Wesentlichen werden im Erschließungskonzept die bisher für Großfirmen reservierten Gewerbeflächen nun für lokalen und regionalen Mittelstand in kleinere Einheiten aufgeteilt. Inhaber ist die Krefelder Grundstücksgesellschaft, die das Gebiet erschließen und vermarkten wird. Die bisherigen Straßen und die Erschließungsstraßen sind für den ÖPNV geeignet. Im städtischen Haushaltsentwurf für das Jahr 2017 sind für den dortigen Straßenausbau 450.000 Euro eingestellt. Die dortige Turnhalle und der dortige ruhende Friedhof werden auf längere Sicht erhalten bleiben und entsprechend genutzt werden können.

Krefelder Haushalt 2017
Bezirksvertretungen besitzen bei den Beratungen über die städtischen Haushalte ein Mitwirkungsrecht, so auch die BzV Fischeln für ihren Zuständigkeitsbereich. Im vorliegenden Haushaltsentwurf sind neben vielen anderen Positionen für das Jahr 2017 gut 200.000 Euro und einschließlich der Jahre bis 2020 insgesamt knapp 1 Mio. Euro für den Bau von Rad-/Fußwegen auf dem Strümper Weg und auf der Anrather Straße vom Bahnübergang bis zur Hückelsmay aufgeführt. Darüber hinaus hatte die BzV Fischeln Ergänzungswünsche, die sie einhellig als Anträge formulierte und für die sie zusätzlich entsprechende Mittel in die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2017 einforderte:

– Fahrbahnbelag auf der Oberbruchstraße zwischen Von-Ketteler-Str. bis Siemesdyk erneuern.
– Schottermaterial für die (privaten) Hauptwege im Fischelner Bruch den dortigen Bauern zur Verfügung stellen, damit die Wege wieder begeh- und befahrbar werden.
– Dem Nachbarschaftsladen für das Jahr 2017 und für die folgenden einen Mietzuschuss von jährlich 4.090 Euro gewähren.
– Auf der westlichen Seite der Kölner Straße zwischen Neuburgshof und Steinrath Straßenbeleuchtung bauen.
– Acht Straßenlaternen auf dem Strümper Weg zwischen den Hausnummern 46 und 65 bauen
– Den Fußweg auf der nördlichen Seite der Hafelsstraße zwischen Rathaus und Marienstraße erneuern (20.000 Euro).
– Straßenbeleuchtung auf dem Verbindungsweg zwischen Kneinstraße und Bezirkssportanlage erneuern und erweitern (25.000 Euro).


Barrierefreies Rathaus
Für das laufende Jahr 2016 sind 50.000 Euro und für 2017 130.000 Euro für einen Aufzug vorgesehen, damit das Rathaus barrierefrei wird. Weil der Betrag für dieses Jahr nicht abgefordert werden wird, hat die BzV einstimmig den Antrag gestellt, diesen Betrag in das nächste Jahr zu verschieben.

Einwohnerfragestunde
Klaus Böckels bat die Verwaltung um Abhilfe: Vor seinem Haus auf der Philipp-Reis-Straße und im Kreisverkehr mit der Wilhelmstraße werden die inzwischen groß gewachsenen 16 Erlen zum Problem. Ihre Blüten verursachen Allergien, und sie werfen bis zu den Häusern Schatten ohne Ende. Ihre Wurzeln drücken die Gehwegplatten hoch. Das viele Laub fällt ununterbrochen vom September bis zum Januar und verursacht monatelang Rutschgefahr. Er schlägt vor, die Erlen durch andere Bäume zu ersetzen. Auch wären Gitterkörbe gut, die die Stadt dort hinstellt und in die er und seine Nachbarn das Laub entsorgen könnten, das wiederum mit Saugbläsern von der Stadtreinigung daraus leicht entnommen werden könnte. Außerdem bittet er um mehr Verkehrskontrollen, weil es dort Gefahren verursachend viele Falschparker bis in die Kurven hinein gibt.
Quelle FiWo, LN

Bericht von der 13. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) Fischeln

Die Bezirksvertretung (BZV) Fischeln hat in dieser Woche eine Bebauungsplan-Marathon-Sitzung absolviert. Drei Pläne legte die Planungsverwaltung vor, zu denen Ludger Walter, der für die Bauleitplanung verantwortliche ist, Antworten liefern konnte. Es ging zweimal um sogenannte einleitende Beschlüsse und einmal um eine Planänderung.

Die größte Resonanz in der Sitzung hatte der Plan 807, der in einem Gebiet zwischen Kölner und Eichhornstraße, Mehrfamilienbauten im Geschosswohnungsbau vorsieht. Das Plangebiet liegt rund um den Fischelner Friedhof und ist 13 Hektar groß. Obwohl es sich erst um den „Startschuss“ zur Planung handelt, hatten die einzelnen Fraktionen schon viele Wünsche an den Planer.

Benedikt Lichtenberg für die CDU und Michael Haas für die SPD trugen ihre Vorschläge und Anregungen vor. Ebenfalls kommentierten Johannes Eisenhut (Die Linke) und die parteiunabhängige Bezirksvertreterin Karin Lattrich die umfangreiche Verwaltungsvorlage. Es ging um Ausgleichsflächen für das in Anspruch zu nehmende Grün, um die verkehrliche Anbindung und vor allem über die Geschosshöhen.

Einvernehmlich verlangten alle Anwesenden, dass keine „Betonklötze“ zugelassen werden. Thomas Siegert, der Chef der Wohnstätte, zeigte den Sitzungsteilnehmern und Zuschauern am Beispiel der von der Wohnstätte errichteten Mehrgeschossbauten in Gartenstadt, wie eine moderne Bebauung aussehen kann. Die Bezirksvertretung nahm daraufhin den Planungsbeschluss ohne weiteren Kommentar zur Kenntnis.

Bebauungsplan 807 Kölner / Eichhornstraße (südöstlich Friedhof)
Das vorgesehene Baugebiet soll eine Größe von 13 ha erhalten und den Süden und Osten des Fischelner Friedhofs umschließen. Geplante Grünfl ächen sollen sich mit denen des Friedhofs verbinden. Thomas Siegert von der Krefelder Wohnstätte zeigte anhand nahezu bezugsfertiger neuer Bebauung in Gartenstadt, wie eine solche hochwertige Bebauung mit Staffelgeschossen und kommunikativen Innenplätzen auch hier angewandt werden könnte. Wie Planungschef Ludger Walter von der Stadtverwaltung erläuterte, soll sich die Wohnbebauung sternförmig um einen Platz gruppieren. Erschlossen werden soll das Gebiet zweiseitig von der Eichhornstraße und mit einem Kreisverkehr von der Kölner Straße aus. Die Verbindung soll ohne spezielle Weiterführung an der Eichhornstraße enden und keine Durchgangsstraße werden. Ein Kindergarten und ebenerdige Geschäfte zur Nahversorgung entstehen. In der Prioritätenliste der Stadt wird das Baugebiet mit Rang 17 auf den vorderen Plätzen positioniert. Die Bezirksvertreter betonten jedoch einhellig, dass Fischeln Südwest Vorrang haben müsse, stimmten aber diesem Einleitungsbeschlussverfahren zur konkreten Planung zu.

Bebauungsplan 801 Erkelenzer / Kimplerstraße / Altmühlenfeld (neue Rettungs- / Feuerwache)
Auf Initiative der CDU-Fraktion hatte die BzV am 8. Juni den Antrag an die Stadt gestellt, den unhaltbaren Zustand der bisherigen Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr Fischeln und des Fischelner Rettungswagens rasch zu beenden, beide auf das Gelände der ehemaligen Jugendverkehrsschule zu verlagern und dort entsprechende Baumaßnahmen zu starten. Nun ist der Entwurf des B-Plans im „Einleitenden Beschlussverfahren“. Chefplaner Ludger Walter: „Von Osten aus betrachtet ist hinter der vorhandenen Wohnbebauung auf der nördlichen Seite der Kimplerstraße Platz für ein neues ein- oder zweigeschossiges Wohnhaus. Dann folgt eine neue Grünverbindung, die mit einem Fußweg, der den südlich der Kimplerstraße gelegenen vorhandenen Weg mit dem Stadtpark Fischeln verbinden wird. Die westliche Seite des Plangebietes umfasst die neue Rettungswache. Darin werden neben den erforderlichen Park- und Fahrflächen eine Wagenhalle und ein Feuerwachhaus gebaut werden. Das Gelände wird eingezäunt und mit einem sicht- und lärmschützenden Grüngürtel umgeben werden. Von der Kimplerstraße aus soll eine Zufahrt für den Anfahrtsverkehr des Personals mit entsprechenden Parkflächen auf dem Gelände entstehen. Die Straße selbst soll 30-km-Zone bleiben und wird den verschwindend geringeren Zusatzverkehr ohne Probleme aufnehmen. Der Einsatzverkehr erfolgt von der Erkelenzer Straße aus, weil sie eine Hauptverkehrsstraße ist und deshalb höhere Geschwindigkeiten zulässt. Für den Krankenwagen ist dieser neue Standort für den Einsatzbereich Edelstahl, Stahldorf, Lehmheide, Königshof, Fischeln und Grundend exakt zentral gelegen. Die Fischelner Freiwillige Feuerwehr wird zwar schwerpunktmäßig in Fischeln eingesetzt, muss aber auch in ganz Krefeld aushelfen. Betrachtet man alle Randbedingungen, ist dies ein optimaler Standort.“ Eine öffentliche Anhörung ist für den 22. November vorgesehen.

Neues Wohnhaus Dreffdonk
Das Privatgrundstück Dreffdonk 21 nahe Fungendonk soll geteilt werden, und es soll darauf zusätzlich ein neues Wohnhaus mit maximal zwei Wohnungseinheiten entstehen.

Bebauungsplan 804: Paketzentrum soll erweitert werden
Die Sendungsmenge an Paketen ist von 2009 bis 2014 um ca. 61 % gestiegen. Weil damit trotz verbesserter Fördertechnik mit maximaler Sortierkapazität von 32.000 Paketen pro Stunde die Leistungsfähigkeit seit einigen Jahren deutlich überschritten wird, plant das Paketzentrum an der Anrather Straße eine Erweiterung. Zur Entlastung der Situation mit Rückstau von Fahrzeugen in die Anrather Straße, B 57 und A44 hinein sollen leistungsfähigere Zu- und Ausfahrten mit ausreichenden Stauspuren, Abfertigungsflächen und mehr Wechselbrücken und Containerflächen, sowie eine mechanisierte Zustellbasis entstehen.

Barrierefreies Rathaus Fischeln
Seit 1990 wird ein barrierefreies Rathaus Fischeln gefordert Im Krefelder Haushaltsplan für 2016 sind 50.000 Euro ausgewiesen, um die Errichtung eines Aufzugs für alle Etagen, außer Keller, zu starten und damit endlich Barrierefreiheit zu erreichen. Vorsorglich spricht sich die BzV dafür aus, sofern dieser Betrag ganz oder teilweise in 2016 nicht ausgeschöpft wird, den Rest auf das Jahr 2017 zweckgebunden zu verschieben.
Ferner fordert sie die Verwaltung auf, noch in diesem Jahr ein versiertes Architekturbüro mit der Planung zu beauftragen. Weil fehlende Barrierefreiheit, wie sie die BzV seit 1990 vehement fordert, der Grund dafür ist, dass ein großer Teil der dortigen Fläche von 1400 qm immer noch ungenutzt ist, fordert sie die Verwaltung auf, endlich ein Nutzungskonzept für das gesamte Rathaus zu erstellen. „Es kann doch nicht sein, dass bei der knappen Haushaltslage der Stadt solche Ressourcen über Jahrzehnte hinweg ungenutzt bleiben“, so alle Bezirksvertreter.

Bezirksbezogenen Haushaltsmittel
Aus dem städtischen Gesamthaushalt werden den einzelnen BzV in Krefeld jährlich bestimmte Beträge zur eigenen Verwendung zugewiesen. Interfraktionell haben sich alle Mitglieder der Fischelner BzV zu folgender Verteilung der dafür bereitgestellten Gelder in Höhe von 5.120 Euro verständigt.

Es erhalten:

– DJK Olympia Fischeln 500 EUR zur Anschaffung von Materialien für die Handballjugend;
– Kinderkarneval in Stahldorf 500 EUR;
– Kindergarten „Die Wühlmäuse“ 554 EUR für ein PsychomotorikSet;
– Kinderuni Zweistein 700 EUR für zwei Robotersets;
- Förderverein Jugendzentrum Stahlnetz 1.000 EUR für ein Forschungslabor;
– Netzwerk Fischeln des ASB 500 EUR für die Seniorenarbeit inden Computergruppen;
– Südschule 1.200 EUR zur Anschaffung eines Klassensatzes von 30 Trommeln;
– Kinderspielplatz Jülicher Straße 160 EUR für zwei Kinderbierzeltgarnituren.

Einwohnerfragestunde: Wohnobjekt für „50plus“ gesucht
Ulrike Welter sucht ein barrierefreies Wohn- oder Neubauobjekt für etwa 20 Personen, in der ihre Interessengemeinschaft möglichst im Zentrum von Fischeln seniorengerecht und barrierefrei ein gemeinsames Zuhause findet.

Elternhaltestellen für Grundschulen
Für die Südschule ist die zugeordnete Elternhaltestelle am 26. August erstmalig in Betrieb gegangen. Für die Schule Oberbruchstraße werden Schulleitung, Elternschaft und Polizei in der nächsten Zeit ein Konzept erarbeiten.

Anja Cäsar (MdR) ist 40
Die Bezirksvertreterin und Sprecherin der Grünen, Anja Cäsar, ist am 10. September vierzig Jahre alt geworden. Aus Anlass dieses runden Geburtstages gratulierte Doris Nottebohm der Jubilarin mit einem Blumenstrauß.

Termine:
– 14. Sitzung der BzV am 9. November; – Anhörung neue Feuer- und Rettungswache am 22. November (Uhrzeit und Ort stehen noch nicht fest)
– 15. Sitzung der BzV am 13. Dezember.
Quelle FiWo

Bericht von der 12. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 8.06.16

Offensichtlich dem schönen Sommerwetter mit nahezu 30°C geschuldet war wohl das etwas geringere Interesse der Bürger an der öffentlichen Sitzung der BzV. Wo sonst die Stühlezahl kaum ausreichte, war jetzt nur etwa die Hälfte davon besetzt.

Neubaugebiet südlich des Fischelner Friedhofs zwischen Kölner- und Eichhornstraße
Als vor Jahren der damals neue Krefelder Beigeordnete für das Bauwesen (das ist sozusagen der Bauminister auf Ortsebene) Martin Linne sich in der BzV vorstellte und über die Bausituation referierte, wunderte er sich, dass eine Straßenbahn (gemeint war die K-Bahn) durch leere Felder und freie Landschaft fährt und dass es dort stellenweise kaum Bebauung gibt. Nun hat die Stadt den neuen Bebauungsplan 807 kreiert, der diesem Umstand Rechnung trägt und der sich am neuen, seit 23. 10. 2015 gültigen Flächennutzungsplan orientiert.

Bauleitplaner Ludger Walter erläuterte die Einzelheiten: „Das Gebiet hat eine Fläche von 13 ha, beinhaltet neben freier Fläche auch einen kleinen Streifen des nordöstlichen Friedhofecks und liegt zwischen Kölner- und Eichhornstraße sowie südlich des Fischelner Friedhofs und nördlich von Steinrath. Überwiegend ist das Areal im städtischen Besitz. Es hat eine hervorragende Anbindung an die Straßenbahn 041 und an die Schnellbahn nach Düsseldorf sowie zur Kölner Straße mit der nahen Autobahn A 44. Nach ersten Planungen sollen 600 Wohneinheiten in unterschiedlichen Geschosshöhen mit ebenerdigen Dienstleistungsangeboten und eine Kindertagesstätte entstehen. Die südliche Wohnbebauung nahe der K-Bahn soll sich sternförmig um einen fächerartigen Platz herum gruppieren. Zwischen einer nördlichen Blockrandbebauung und dem Friedhof soll ein parkähnlicher Streifen mit Wegen hindurch und Sichtfenstern zum Friedhof entstehen. Es ist auf vorderen Plätzen des Bebauungsplanverfahrens einsortiert. Möglicherweise muss der Park-and-ride-Platz am Grundend vergrößert werden.“ Alle Fraktionen der BzV betonten nachdrücklich, dass das bereits vorgesehene Baugebiet Fischeln-Süd/West entsprechend einer bestehenden Beschlusslage vor dieser neuen Maßnahme realisiert werden soll.

Paketfrachtzentrum an der Anrather Straße soll erweitert werden
Die Leistungsfähigkeit des Paketzentrums der Post nahe der Autobahnauffahrt zur A 44 ist besonders durch die Ausweitung des Online-Handels deutlich überschritten. Seit 2009 hat es sich nahezu verdoppelt. Auch stauen sich besonders im Weihnachtsverkehr die an- und abfahrenden Lkw auf der Anrather Straße. Eine neue Zustellbasis mit Wechselbrücken und Containerstellfl ächen sowie leistungsfähigere Zu- und Abfahrten sollen errichtet werden. Dazu sollen anliegende Flächen zugekauft werden. Dafür hat die Stadt für das 178.340 qm große Areal den Bebauungsplan 804 aufgestellt, und die Bezirksregierung Düsseldorf hat am 3. Mai mitgeteilt, dass keine Bedenken bestehen.

Elternhaltestelle für Grundschule Oberbruchstraße
Auf Antrag der SPD, Grünen und Linken hat die BzV einstimmig einen Antrag an die Stadt gestellt, zu prüfen, ob es möglich ist, eine Elternhaltestelle am Eck zur Von-Ketteler-Straße einzurichten, sofern es Schule und Eltern auch wünschen. Eine solche ist bereits für die Südschule vorgesehen. Einrichtung von freiem WLAN im Fischelner Rathaus Auf der Fischelner Kö gibt es, initiiert vom Werbering, bereits (fast) flächendeckend das kostenlose Freifunker-Netz. Auf Antrag der Grünen soll die Stadt die Genehmigung erteilen, auch im Fischelner Rathaus einen Router aufstellen zu dürfen, damit funkmäßig der „blinde Fleck“ verschwindet. Bisher hat die Stadt bei der inzwischen beendeten unsicheren Gesetzeslage zur Störerhaftung einen solchen INPunkt stets abgelehnt. Nun wäre der Weg dafür frei.

Einrichtung von neuen Fahrradstellplätzen im Fischelner Zentrum
Auf Initiative der Grünen-Fraktion stellte die BzV den Antrag an die Stadt, nach Möglichkeit vor dem Clemens Markt, der Volksbank, der Deutschen Bank, der Sparkasse und der Post neue Fahrradabstellplätze auszuweisen und sie ggf. mit Ladestationen für Elektro-Fahrräder auszustatten.

Neubau einer Feuer- und Rettungswache in Fischeln
Um das erforderliche Planungsverfahren zu beschleunigen, hat die CDU-Fraktion einen Antrag der BzV an die Stadt formuliert, rasch Planungs- und Baurecht zu schaffen, um eine neue Wache auf dem Gelände der ehemaligen Jugendverkehrsschule am Eck zwischen Kimpler und Erkelenzer Straße zu errichten. Im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung hat die Stadt dafür für 2018 50.000 Euro für Planungskosten und für 2019 2 Mio. Euro für Baukosten veranschlagt. Bauleitplaner Ludger Walter erläuterte (vorläufi ge) Einzelheiten: „Entlang der Kimplerstraße sollen die erforderlichen Hallen für Lösch- und Rettungsfahrzeuge sowie die Unterkünfte für ca. 50 Personen der Rettungswache und der Fischelner Freiwilligen Feuerwehr errichtet werden. Einige der vorhandenen Bäume im Innenbereich müssen gefällt werden, und die Bäume im hinteren Randbereich können stehen bleiben. An der Kimplerstraße soll eine Ein-/Ausfahrt für die privaten Personalfahrzeuge und an der Erkelenzer Straße die Ein-/ Ausfahrt für die Rettungsfahrzeuge entstehen. Auf dem Gelände lag früher offensichtlich eine Kiesgrube. Deshalb ist zu vermuten, dass die eingebrachten Füllstoffe eine erhebliche Altlast darstellen.“ BzVorsteherin Doris Nottebohm stellte die Forderung, die dort schmale Kimpler Straße zu verbreitern und auch auf ganzer Länge bis zur Kölner Straße hin zu sanieren.

Sanierung Kölner Straße
Die lang ersehnte Sanierung im Kern von Fischeln zwischen Rathaus und Eichhornstraße hat am 8. Juni begonnen. Eine entsprechende Umleitung mit der Bezeichnung „U3“ ist eingerichtet. Sie führt über Hafels-, Marien-, Anrather, Rosen-, Dohmenstraße und Neuburgshof auf die Kölner Straße und zurück. Allerdings suchen sich Ortskundige auch andere Ausweichwege. Wie bereits berichtet, wird die Pflasterdecke der Fahrbahn auf einer Gesamtlänge von ca. 510 Metern gegen Asphalt ausgetauscht. Tragschichten darunter und die Bürgersteige bleiben erhalten. Die Straßenbahnhaltestellen-Bereiche sind zunächst ausgeklammert. Darüber werden wir später berichten. Die Maßnahme wird in drei Abschnitten ausgeführt, die jeweils rund einen Monat dauern werden. Zunächst wird der nördliche Abschnitt zwischen Hausnummer 535 und Wilhelm-Stefen-Straße bis etwa Ende Juni saniert. Im Juli folgt dann das weitere Stück bis Hees/ Saassenstraße, und im August bis Eichhornstraße. Die fußläufi ge Erreichbarkeit der Geschäfte und Wohnhäuser bleibt erhalten. Zufahrten zu Garagen und Höfen sind nicht vorgesehen. Querstraßen werden für die Dauer des einzelnen Bauabschnitts zu Sackgassen. Die regelmäßige Müllabfuhr bleibt gesichert. Die Straßenbahn fährt bis Clemensstraße mit Einschränkungen. In den Sommerferien wird Ersatzverkehr mit Bussen über Raderfeld geführt. Die anspruchsvolle Baumaßnahme leitet Bernhard Horrix vom Fachbereich Tiefbau, der für Rückfragen unter der TelefonNummer 0170-452 90 82 erreichbar ist. Lothar Neubauer

Bericht von der 11. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 8.06.16

Beginn der Sitzung gedachte die BzV mit einer Schweigeminute den jüngst verstorbenen Karl-Heinz Ernst (ehem. Mitglied des BzV) und Johannes Eisenhuth.

Integrationskurse für Asylbewerber
Für den 1. Juni ist unter Federführung der Krefelder Volkshochschule der Auftakt von Integrationskursen im Fischelner Rathaus geplant. Daran dürfen nur Männer teilnehmen, weil dort die beschränkte Toilettenanlage nichts anderes erlaubt. Für nachfolgende Kurse sollen andere Räume angemietet werden, die zusätzlich auch mehr Sicherheit bieten.

Erweiterung Tennisanlage Mühlenfeld
Die beiden Tennisvereine „Tennis Freunde Fischeln 1976 e.V.“ und „Fischelner Tennis Club 1972 e.V.“ befinden sich im Vereinigungsprozess. Dabei soll die Anlage am Krützboomweg aufgegeben und mit dem dafür erzielten Geld die Anlage am Mühlenfeld zwischen Kimplerstraße und Neptun saniert und nach Westen erweitert werden. Der dazu notwendige Bebauungsplan 783 befindet sich in der Genehmigungsphase. Er beinhaltet eine Dreieckfläche zwischen der jetzigen Anlage und dem dortigen Weiher. Im Rahmen der Fusion soll die vorhandene Anlage auf 8 Plätze erweitert und eine Ballwand sowie ein Beachvolleyballfeld errichtet werden. Zusätzlich soll ein neues Tennisheim mit öffentlicher Gastronomie errichtet werden. Der Zugang zum Gelände wird wie bisher vom Mühlenfeld erfolgen, bis zum Gewässer gehen und dort die Option für eine Brücke über den Weiher eröffnen. Bisherige Anpflanzungen sollen weitgehend erhalten bleiben. Im Boden ist mit Altlasten zu rechnen.

Bebauungsplan 784 Krützboomweg
Der dortige Tennisplatz wird nach der inhaltlich vollständig erfolgten Fusion der beiden oben genannten Tennisvereine aufgegeben. Großflächig soll dort zwischen Hanninxweg im Süden und der neuen Westumgehung sowie dem neuen Kindergarten im Norden ein neues Baugebiet für ca. 45 Wohneinheiten in Form von Einzel- und Doppelhäusern in einer Grundstücksgröße von 350 bis 600 qm und mit privaten Stichwegen entstehen. Die dafür notwendige Ausgleichsfläche wird in Gellep-Stratum ausgewiesen werden. Die Zufahrt wird ausschließlich von der Anrather Straße erfolgen. Der neben dem Kindergarten vorhandene Parkplatz wird bestehen bleiben. Zur vorgesehenen späteren Westumgehung hin wird dann zeitgleich ein Lärmschutzwall mit Grünbegrenzung errichtet.

Interkommunales Gewerbegebiet an der A44
Das Vorhaben wird zzt. zwischen allen Beteiligten, Bezirksregierung, der IHK sowie Krefeld und Meerbusch, abgestimmt. Genauere Ergebnisse sind im August zu erwarten. Auf der Gesamtfläche von etwa 121 ha beiderseits der A44 sollen Dienstleistungs-, Handwerks- und Logistikbetriebe angesiedelt werden. Beklagt wurde von der BzV, dass offensichtlich höherwertige Dienstleistungsbetriebe nur in Meerbusch kommen sollen und dass umgekehrt Schwerlastverkehr eher über Fischelner Gebiet laufen soll.

Sanierung Kölner Straße beginnt im Juni
Die Kölner Straße ist im Bereich von Fischeln auch ohne die Funktion als Bundesstraße B9 viel zu eng für all die Wünsche als Durchgangsstraße für Autos und Radler, als Einkaufs- und Flaniermeile sowie als Dorfplatz. Ebenso lassen sich die Straßenbahn-Haltestellen nicht ohne Nachteile an anderer Stelle behindertengerecht realisieren. Jetzt macht sich bemerkbar, dass die in den letzten Jahrzehnten neu errichteten Häuser nicht konsequent zurückgesetzt wurden, so wie beispielsweise die Sparkasse es getan hat. Alle diese Wünsche prallen im Zusammenhang mit der noch in diesem Jahr vorgesehenen Sanierung der oberen Fahrbahnschicht zwischen Rathaus und Eichhornstraße aufeinander. Nur einige davon können realistisch betrachtet realisiert werden. Stadt und SWK haben ein Konzept erarbeitet, das schwer in Kritik geraten ist und das viele Änderungswünsche nach sich zog. Dabei sollen u.a. die beiden Teilhaltestellen Rathaus behindertengerecht gestaltet werden. Das führt dazu, dass vor Rewe eine etwa 25 cm hohe Rampe entstehen wird, die hinderlich für Schützenfeste und für Fischeln Open sein wird und die jeweils nach links die Ein- und die Ausfahrt zum Parkplatz Hafels verhindert und Schleichverkehre erzeugt. Auch sollen die beiden Teilhaltestellen Clemensstraße als nicht behindertengerecht bestehen bleiben. Aus Werbering, Bürgerund Schützenverein kamen allerlei Änderungswünsche, beispielsweise das Zusammenlegen der genannten Haltestellen, Verschwenken der Straßenbahnschienen mit erhöhtem Bürgersteig vor Rewe usw. Teile davon hat die BzV am 5. März in einem Schreiben an die Stadt, die SWK und den OB nochmals eingefordert und um Berücksichtigung gebeten. Erst am 12. April, einen Tag vor der Sitzung der BzV (!), hat der Fachbereich Tiefbau geantwortet, was die BzV als maßlosen Affront und Missachtung demokratischer Gremien betrachtet. Darin beteuern SWK und Stadt gemeinsam, dass es beim alten Vorschlag bleibt und keine der Forderungen berücksichtigt werden.

Inhaltlich ist vorgesehen, die vorhandene schadhafte Betonpflasterdecke gegen eine Asphaltdecke auszutauschen. Die Arbeiten dazu sollen im Juni von der Hafelsstraße aus beginnen, drei Monate dauern und in drei Abschnitten zu je 180 m erfolgen. Sollten die von externen Vorgängen abhängige behindertengerechte Gestaltung der Haltestellen Rathaus und Eichhornstraße sich verzögern, werden diese Bereiche ausgeklammert und später erledigt. Für Fischeln Open am 11. September wird es keine Behinderungen geben. Die BzV stellte einstimmig einen Antrag, den Asphalt für den Bereich vor der Volksbank und an der Einmündung Anrather Straße rot einzufärben, um den angedachten Dorfplatz schon jetzt vorbereitend zu kennzeichnen. Die dafür nötigen Kosten von etwa 80.000 Euro könnten aus anderen Einsparungen derselben Baumaßnahme gedeckt werden. Ferner forderte die BzV ein Konzept für eine später behindertengerechte Haltestelle Clemensstraße.

Quartierprojekt „Leben mit Demenz in Fischeln“
Frau Manuela Hansmann, Projektmanagerin vom ASB, berichtete vom bisher sehr erfolgreichen Verlauf der seit drei Jahren in den Räumen des ASB am Wimmerweg 29 stattfindende Aktionen mit ständigen Angeboten, gemeinsamen Veranstaltungen und regelmäßiger Kaffeetafel, die von der Fernsehlotterie unterstützt wurden. Nun soll das Quartierprojekt in und für Fischeln wie bisher für die nächsten Jahre fortgesetzt werden. Die BzV wird es mit einer zustimmenden Erklärung unterstützen.

Quelle Fischelner Woche 22.04.16

Bericht von der 10. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 23.02.16

Die Sitzung fand erneut im Hochparterre in der ehemaligen Bücherei statt, um Gehbehinderten den Zugang zu erleichtern. Eingangs wurde der am 17. Januar verstorbenen Rosemarie Küpper (MdR, CDU) gedacht, die von 1999 bis 2009 der BzV angehörte und ab 2002 deren Vorsitzende war. Außerdem wurde Ingolf Mainhardt als Nachfolger für die in der BzV zurückgetretenen Ina Spanier-Oppermann (MdR, MdL, SPD) in sein Amt verpflichtend aufgenommen.

Städtebauliches Konzept Fischeln-Südwest
Stadtplaner Ludger Walter referierte über das Entwicklungskonzept des neuen Baugebiets. Für das 23,5 ha große Areal südwestlich von Willicher Straße und Hannixweg hat das Berliner Büro „KK Architekten, Städtebau – Architektur – Landschaft“ einen Leitplan entwickelt. Danach sollen dort knapp 500 Wohneinheiten, davon etwa 400 als Reihen- und Einfamilienhäuser sowie Doppelhaushälften entstehen. Ein Fünftel soll in Form von Geschosswohnungen gebaut werden. Herzstück wird eine Parkanlage mit einem Kindergarten daneben sein. Bauliche Zielsetzung ist es, an die Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 in Weimar, später Dessau, zu erinnern und eine moderne Interpretation des Bauhaus-Gedankens mittels unterschiedlicher Architekten zu verwirklichen. Gebaut werden soll ab 2019 Schritt für Schritt in 3 Bauabschnitten, wobei die Einnahmen von etwa 8 – 9 Mio. Euro sukzessive für den dortigen Straßenbau einschließlich der Umgehungsstraße verwendet werden sollen. Benedikt Lichtenberg (CDU) forderte, dass neben der Wohnstätte auch Private als Träger zugelassen werden. Johannes Eisenhuth (Linke) und Hans Günter Koch (SPD) betonten, dass Bauhausstil und Einfamilienhäuser nicht mehr zeitgemäß sind.

Beratungen zum Krefelder Haushalt 2016 und folgende
Die BzV forderte erneut und mehrheitlich 180.000 Euro zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Fischelner Rathaus in den Haushalt aufzunehmen, desgleichen 20.000 Euro für die Sanierung des Fußwegs entlang der Hafelsstraße zwischen Rathaus und Marienstraße sowie 25.000 Euro für Beleuchtung des Verbindungswegs Kneinstraße zur Bezirkssportplatzanlage.

Jugendverkehrsschule wird nicht reaktiviert, auch nicht vorübergehend
Auf Antrag der SPD wurde über die seit 2011 brach liegende Jugendverkehrsschule an der Kimplerstraße, die eigentlich eine Einrichtung für Kinder ist, debattiert. Vorgesehen war und ist, dass für Fischelner Feuerwehr und Rettungswagen Neubauten entstehen sollen, was aber bisher noch nicht geschehen ist. Anlass der Diskussion war eine Pressemitteilung der Krefelder Verkehrswacht. Sie fordert darin eine solche Einrichtung für Krefeld, von der es bundesweit 800 gibt. Als Ersatz für die Anlage in Fischeln wurde vor 5 Jahren ein Ersatzparcour in der Schule am Danziger Platz in Linn eingerichtet. Inzwischen ist dieser nur noch freitags und nur eingeschränkt benutzbar und deshalb dafür unbrauchbar, so der Geschäftsführer der Krefelder Verkehrswacht, Hauptkommissar Rainer Behrens. Schließlich sei ein solcher abgetrennter Schonraum für Kindergarten- und Grundschulkinder sowie für manche Senioren ggf. auch für Flüchtlinge unterstützend erforderlich. Diesem Gedanken stehen in NRW seit 2010 Lehrpläne gegenüber, die vorschreiben, Verkehrsausbildung in den Grundschulen in der Verkehrswirklichkeit abzuhalten und mit einem Fahrradpass abzuschließen. Weil nun noch in diesem Jahr das Bauverfahren an der Kimpler Straße für die Fischelner Feuerwehr und für den Rettungswagen mit einer Bauzeit von gut drei Jahren gestartet wird und das grundsätzliche Thema Jugendverkehrsschule kein spezielles Fischelner Thema ist, hat die BzV es einvernehmlich an städtische Ausschüsse überwiesen.

Verlegung Rettungswache Süd
Der Standort für den Krankenwagen an der Wilhelm-Stefen-Straße ist inzwischen ungeeignet. Der Rettungswagen passt nur mit eingeklappten Spiegeln in die Garage, und die Sozialräume sind veraltet. Übergangsweise soll er auf dem Malteser-Gelände an der Obergath 33 untergebracht und dort Bürgersteig und Querung für das Linksabbiegen dafür angepasst werden. Endgültig wird der Rettungswagen zusammen mit der Fischelner Feuerwehr etwa 2019/20 in neue Gebäude auf dem Gelände der jetzigen Jugendverkehrsschule umziehen.

Aktion „Facettenreich wohnen mit 50+ in Fischeln“
In den Räumen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) trifft sich seit Ende 2014 monatlich etwa ein Dutzend Fischelner Bürger(innen) im Alter ab 50 Jahren mit dem Ziel, ein besonderes Wohnprojekt zu kreieren, barrierefrei, mit Aufzug, als Eigentum und Mietobjekt, mit Garten, Balkon und mit Gemeinschaftsräumen. Ein modellhaftes Beispiel gibt es bereits in Willich. Gesucht wird ein Haus, Alt- oder Neubau, mit 15 bis 25 abgeschlossene Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe für Singles und Paare im Fischelner Ortskern. Wer Interesse hat, kann sich beim Projektteam Marita und Dr. Ludger Wilstacke, Brigitte Müller, Ulrike Welter und Maria Kürten sowie beim ASB unter Tel. 0 21 51-9 34 17 18 oder per E-Mail m.hansmann@asb-krefeld.de bei Manuela Hansmann melden.

Abschaffung des zeitlich eingeschränkten Parkens
Die BzV forderte das Ordnungsamt einstimmig auf, das zeitlich begrenzte Parken auf der Oberschlesienstraße sowie auf der Vulkanstraße zwischen Oberschlesienstraße und Limbourgplatz aufzuheben. Seitdem die Schmelze im Edelstahlwerk nicht mehr besteht, wird dort auch nicht mehr alles zugeparkt Trotzdem müssen Gebühren für den Anwohnerparkschein immer noch entrichtet werden.

Ausbau Kölner Straße
Im Zuge der Sanierung, die in wenigen Monaten beginnen wird, sollen auch die Straßenbahnhaltestellen vor dem Jugendheim, vor dem Rathaus und vor REWE barrierefrei umgestaltet werden. Dazu sollen 25 cm hohe Rampen bis zur Einstiegshöhe errichtet werden. Weil die Kölner Straße vor Rathaus und REWE eng ist, würden diese Rampen zusätzliche Behinderungen bedeuten. Außerdem würden mehrere Parkplätze wegfallen und das links Ab- und Einbiegen von und zu den Parkplätzen Krischer/Hafels wäre nicht mehr möglich. Ausweichverkehr durch Wohngebiete würde entstehen. Die BzV hat beschlossen, kurzfristig mit Werbering, Bürgerverein und Bürgern nach besseren Lösungen zu suchen. Das könnten sein: Rampen an anderer Stelle, statt der Hltestellen Rathaus und Clemensstraße eine neue dazwischen, Ermöglichen eines Dorfplatzes usw. ie 11. Sitzung der BzV soll am 13. April ab 17 Uhr stattfinden. Quelle FiWo 09/16

Weihnachtlich geschmückte Tische in der Sitzung. OB Frank Meyer während seiner Ansprache.

Weihnachtlich geschmückte Tische in der Sitzung. OB Frank Meyer während seiner Ansprache.

Bericht von der 09. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 15.12.15

Die 9. Sitzung hatte nennenswerte Besonderheiten: Die Tische waren weiß gedeckt und vorweihnachtlich mit Tannengrün und Weihnachtssternen geschmückt. Krefelds neuer OB, Frank Meyer, machte seine Aufwartung, ein Ereignis, das es seit vielen Jahrzehnten nicht gab. In seiner kurzen Ansprache ging er auch auf das seit vielen Jahren leidige Thema der fehlenden Barrierefreiheit des Fischelner Rathauses ein. Um auch Gehbehinderten die Teilnahme an der Sitzung zu ermöglichen, fand diese nicht wie üblich im Sitzungssaal im Obergeschoss, sondern im Hochparterre in der ehemaligen Bücherei statt. Es war sehr eng, aber die Akustik war prima. Am Schluss der Sitzung verabschiedete sich als Bezirksvertreterin Ina Spanier-Oppermann (SPD) mit Dank an die Runde, weil sie als Nachrückerin neues Stadtratsmitglied geworden ist und ihr laufendes Landtagsmandat auch bereits vollen Einsatz verlangt.

Neue Hinterliegerbebauung zwischen Wedel- und WilhelmStefen-Straße
Die Hambloch Projektentwicklungsgesellschaft GmbH beabsichtigt, den wenig genutzten und wie argumentiert wurde etwas „verlodderten“ 2.800 qm großen Innenbereich östlich der Kölner Straße mit 3 neuen Mehrfamilienhäusern, zweietagig mit einem Staffelgeschoss darüber, zu bebauen. Laut ihrer 2014 gestellten Bauanfrage sollen dort insgesamt 21 Wohneinheiten und 43 Tiefgaragenplätze entstehen. Zu erreichen ist das Gebiet von Norden von der Wedelstraße und von Süden von der Wilhelm-StefenStraße aus. Zusätzliche Erschließungsstraßen sind nicht erforderlich. Die Stadt hat dafür innerhalb des bestehenden Bebauungsplans 249, der das gesamte Areals bis zur Kölner Straße umfasst, den neuen (Teil-) B-Plan 802 (V) aufgestellt und der BzV vorgestellt. Benedikt Lichtenberg (CDU) stellte in der kurzen Diskussion die Frage, ob denn die beiden Zufahrten für Versorgungsfahrzeuge und für die Feuerwehr ausreichend seien. Viele Anwohner bekundeten durch ihre Anwesenheit großes Interesse. Bedenken und Anregungen wurden auf eine von der Stadt vorgesehene Abendveranstaltung, die in großem Rahmen vorgesehen ist, zurückgestellt.

Dr. Bernd Diener wird als Nachfolger von Karl Reichenberg neuer Schiedsmann in Fischeln
Nach 34 Jahren und 3 Tagen innerhalb von 6 Wahlperioden ehrenamtlicher Tätigkeit als Schiedsmann für Fischeln stand Karl Reichenberg aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung. „Er hat viel für die Befriedung von Streithähnen und -hennen beigetragen“, so Schiedsleuteobmann Heinz-Günther Roeder. Und Reichenberg erwiderte: „Es hat so allerlei geklappt, nur einen Kundenstamm aufzubauen, ist mir nicht gelungen.“ Im Namen der BzV bedankte sich Doris Nottebohm bei seiner Ehefrau und „Sekretärin“ Friederike mit einem Blumenstrauß und bei Karl Reichenberg mit einem guten Rotwein. Um seine Nachfolge hatten sich Dipl.-Ing. Jürgen Schulenburg von der Franz-Heckmann-Straße und Biologe Dr. Bernd Diener von der Hees, Standortleiter EVONIK, beworben. Nachdem sich der Bund Deutscher Schiedsleute für eine Wahl von Dr. Diener entschieden hatte, wählte die BzV diesen einstimmig zum neuen Schiedsmann für Fischeln (Süd). In wenigen Wochen wird das Amtsgericht Krefeld die Entpfl ichtung von Karl Reichenberg und die Ernennung von Dr. Bernd Diener vollziehen.

Flurbereinigung südlich Oppum
Die Bezirksregierung Düsseldorf als Herr des Verfahrens ist dabei, die zerfledderten Grundstücke zwischen Fischeln und Bösinghoven auf einer Gesamtfläche von 350 ha nach wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten neu aufzuteilen. Allerdings sind einige Namen der 200 Inhaber nicht bekannt. Sie bittet diese, sich zu melden. Auf einer späteren „Gründungsveranstaltung“ sollen alle Fragen geklärt werden. Inhaltlich sollen je eine Biotopverbindung südlich Oppum und südlich des Fischelner Dorfgrabens sowie ein Wanderweg auf dem vorhandenen Pfad südlich der Donksiedlung sowie neue Waldsäume und Heckenstrukturen entstehen.

Neue Baumgrabstätten in Fischeln
Alle vorhandenen Baumgrabstätten auf dem Fischelner Friedhof sind belegt. Auf Anfrage der CDUFraktion gab das Grünfl ächenamt die erfreuliche Auskunft, dass Abhilfe in Planung ist und dass es dort demnächst zusätzlich neue Baumgrabstätten mit Urnenbestattung am Fuß von Bäumen geben wird.

Baumfällaktion
Die Stadt pflanzt ständig mehr Bäume an, als aus den unterschiedlichsten Gründen gefällt werden müssen. Ferner beabsichtigt sie, die Freifl ächen am Eck von Hafels- und Oberbruchstraße mit Wildbäumen und -sträuchern, z.B. mit Wildapfel, zum Wohle der Vogel- und Kleintierwelt naturbelassen zu bepflanzen. Große Sorgen machen die Kastanienbäume auf dem Marienplatz. Sollten sie, was zu befürchten ist, epidemisch von Bakterien befallen werden, müssen sie gefällt werden. In beiden genannten Fällen bittet das Grünflächenamt um Vorschläge aus der Bevölkerung.

Schulentwicklung in Fischeln
Auf Anfrage von SPD, Grünen und Linken erläuterte Katrin Weisker von der Schulverwaltung die Situation. Sie stellte fest, dass Fischeln vom demokratischen Wandel nicht betroffen ist und dass der Schulentwicklungsplan stabile Zahlen für die drei Grundschulen aufweist. Große Raumprobleme gibt es nicht. Die Südschule bleibt nach wie vor Vorreiter bei der Inklusion. Die Stahldorfschule, die zusammen mit der Schule am Wimmersweg die „Grundschule am Stadtpark Fischeln“ bildet, wird auch demnächst einen hohen Ausländeranteil haben. Beide Schulen haben eine hohe Versorgungsquote, die Grundschule Oberbruchstraße nicht. Die Hauptschule Hafelsstraße wird bis zum Jahr 2021 sukzessive auslaufen. Weil für das Gebäude eine Nutzungsbindung für den Schulbereich besteht, wird es danach dort wohl auch weiterhin Schulbetrieb geben. Krefeld bietet für etwa 500 schulpflichtige Flüchtlingskinder den allgemeinen Schulunterricht und zusätzlich speziellen Deutschunterricht an. Je ein Drittel dieser Kinder kommt aus Bürgerkriegsländern, aus dem Westbalkan und aus Osteuropa (Polen, Bulgarien usw.). Die großen und enorm schwankenden Zahlen erzeugen eine hohe organisatorische und pädagogische Belastung.

Fehlende Beleuchtung auf der Kölner Straße
Der Streckenabschnitt der Kölner Straße in Höhe des Friedhofs ist unbeleuchtet. Bis zur Umwidmung der B9 zur Stadtstraße lag die Zuständigkeit bei Straßen NRW. Von dort wurden bisher alle Bemühungen abgelehnt, Beleuchtung anzubringen. Nun ist Krefeld Straßenbaulastträger und dafür zuständig. Deshalb stellte die BzV den Antrag an die Stadt, Abhilfe zu schaffen.

Termine:
Karnevalsempfang im Fischelner Rathaus Fischeln mit dem Krefelder Prinzenpaar, das aus Fischeln stammt, und mit dem Kinderprinzenpaar aus Stahldorf: Donnerstag, 14. Januar, 16.00 – 18.00 Uhr. Die nächste Sitzung der BzV ist am Dienstag, 23. Februar, um 17.00 Uhr. Lothar Neubauer

Bericht von der 08. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 22.10.15

Aus der Sitzung:

Zunehmend wird zu recht die absinkende Wahlbeteiligung beklagt. Erfreulich ist jedoch, dass zu den Sitzungen der Bezirksvertretung Fischeln ständig mehr interessierte Bürger kommen. Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm hat versprochen, demnächst für mehr Sitzplätze zu sorgen.

Barrierefreiheit im Fischelner Rathaus
Auf Antrag der Grünen und der SPD wurde über den Sachstand zum Einbau eines Aufzugs im Rathaus Fischeln beraten und informiert. Beklagt wurde, dass seinerzeit dieses zwar beschlossen wurde und entsprechende Gelder im damaligen städtischen Haushalt auch eingestellt worden waren, dass aber wegen des damaligen Nothaushalts ein Aufzug nicht eingebaut wurde. Nachdem nun der jetzige Haushalt von der Bezirksregierung genehmigt worden ist, könnte die Maßnahme doch starten. „Weil jedoch im jetzigen Haushalt dafür aber keine Mittel eingestellt sind, kann ein Zeitplan nicht benannt werden“, so die Verwaltung. Während der Einwohnerfragestunde wurde dazu die Bitte geäußert, das Vorhaben im städtischen Finanzausschuss auf die Tagungsordnung zu setzen. Außerdem böte die Bauindustrie inzwischen viel preiswertere Lösungen an, die dann den Haushalt nicht so stark belasten würden.

Satzungsänderung bei der Straßenreinigung
Die Hans-Günther-Sohl-Straße und die Nirostastraße im neuen Großlogistik-Gewerbegebiet „Südpark“ Fischeln erhalten die Reinigungsklassen IV A mit wöchentlicher Reinigung und die Winterklasse 1.

Änderung des Bebauungsplans 1 (Ergänzung 96)
Die Stadt ändert bzw. ergänzt den Bebauungsplan beiderseits der Untergath von der Kölner Straße bis ca. 50 m hinter dem Dießemer Bruch in einer Größe von 45 ha. Sie verfolgt damit das Ziel, einerseits die dort festgesetzten Industrie-, Gewerbe- und Mischgebiete rechtlich zu erhalten und auch das Gebiet für Handwerksbetrieb zu reservieren, andererseits nahversorgungsrelevanten Einzelhandel sowie Glücksspiel- und Erotikgeschäfte fernzuhalten.

Thomas Stapel soll neuer Schiedsmann für KrefeldFischeln (Königshof/Stahldorf) werden
Dieser Schiedsmannsbezirk 6.2 ist seit dem Tod des bisherigen Amtsinhabers Hans Bruns am 18. März vakant. Nach einer Ausschreibung in verschiedenen Zeitungen und im Amtsblatt gab es zwei Bewerbungen: Hannelore Kneps (67, Rentnerin, ehemalige Verkäuferin) von der Linzer Straße und Thomas Stapel (46) von der Ennsstraße. Dem Vorschlag der Stadt, Thomas Stapel das Ehrenamt zu übertragen, folgte die BzV einstimmig. Damit ist Thomas Stapel zum Schiedsmann für den Bezirk 6.2 Königshof gewählt. Er ist Technischer Prüfi ngenieur bei der Stadt Willich. Die auf 5 Jahre befristete Amtszeit beginnt mit der Bestätigung der Wahl durch die Leitung des Amtsgerichts Krefeld. Auf der nächsten Sitzung der BzV am 15. Dezember soll über die Besetzung des ebenfalls vakanten Postens des Schiedsamtsbezirks 6.1 Fischeln-Mitte beraten werden.

Sanierung Kölner Straße: Haltestellenkonzept
Parteien, Werbering und Bürgerverein Fischeln schlagen seit Langem vor, das Haltestellenkonzept der Straßenlinie 041 zu überdenken. Sie schlagen vor, die jetzigen Haltestellen Rathaus und Clemensstraße wegfallen zu lassen und dafür vor der Sparkasse eine neue, behindertengerechte Haltestelle einzurichten. Vorteile wären, dass die Kreuzung Hafelsstraße für alle Richtungen frei wäre, dass die Einfahrt Hafels/ Apotheke/Krischer beiderseits weiterhin an- und abgefahren werden kann, dass der gewünschte Dorfplatz an der Einmündung Anrather Straße gut realisierbar wäre und dass auch vom Saassenhof in kurzer Entfernung eine barrierefreie Haltestelle erreichbar wäre. Weder Fischeln Open noch der Schützenzug wären gefährdet. Auch die Einfahrt Sparkasse wäre realisierbar. Dem widersprachen auf der Sitzung sowohl Stadt als auch Stadtwerke. Es gäbe deutliche Verschlechterungen: Radler und Fußgänger müssten in dem Bereich gemeinsam die Bürgersteige benutzen, wenn dort eine Bahn steht; dabei würden Radler die Ein- und Austretenden der Einzelhandelsgeschäfte sowie Körper- und Sehbehinderte behindert und gefährdet; die Regelung wäre nachteilig für den Verkehrsfluss; es würden auf jeder Seite bis zu 10 Parkplätze wegfallen; die jetzigen Planung müsste überarbeitet und neu bei der Bezirksregierung eingereicht werden und deshalb müsste die Sanierung der Kölner Straße auf 2017 verschoben werden. Trotzdem sprach sich die BzV, wie bei der letzten Sitzung am 13. August auch schon, mehrheitlich dafür aus, unter Wegfall der Haltestellen Rathaus Fischeln und Clemensstraße eine neue vor der Sparkasse zu bauen.

Zugesagte Mittel der BzV für gute Zwecke
Die BzV Fischeln erhält von der Stadt 5.120 Euro für bezirkliche Zwecke. Die Fraktionen haben sich auf folgende Aufteilung für bestimmte Maßnahmen geeinigt, für die bei den Empfängern bereits bindende Kostenvoranschläge vorliegen. So erhalten folgende Einrichtung für genannte Zwecke folgende Beträge: 500 Euro für Erneuerungsmaßnahmen im Außenbereich der Südschule; 650 Euro für das Versetzen einer Bank im Rathausgarten in Richtung Bushaltestelle; 860 Euro für die Anschaffung von 2 Tischen und 8 Stühlen für den Kindergarten Klein&Groß; 1.000 Euro für die Jugendarbeit des Karnevalsvereins Stahldorf; 1.010 Euro für die Anschaffung eines Spielgeräts im Kleingartengelände Oberbruchstraße; 1.100 Euro für die Flüchtlingsarbeit im Jugendzentrum Stahlnetz.

WLAN-Router im Fischelner Rathaus?
Auf Initiative des Fischelner Werberings 1985 e.V. haben die „Krefelder Freifunker“ mit Unterstützung von „EDV Hauptmann“ kürzlich beiderseits der Fischelner Kö die Anfänge eines kostenfreien WLAN-Netzes eingerichtet. Damit dieses Netz sich ausbreiten kann, stellte Karsten Ludwig von den Grünen den Antrag, mit zwei oder drei Routern im Rathaus die dortigen Funklücken zu schließen. Einen gleichlautenden Antrag, der damals abgelehnt wurde, hatte vor gut zwei Jahren bereits Johannes Eisenhuth (Linke) gestellt. Dem jetzigen Antrag hat die BzV einhellig stattgegeben. Allerdings signalisierte die Stadt bereits, dass es im Rahmen der Störerhaftung (noch) eine Grauzone gibt, die demnächst vom Bundestag erst geschlossen werden wird. Bis dahin lehnt sie als Hausherr des Rathauses ein solches Vorhaben ab.

Ehrenamtliches, soziales Netzwerk
Im Rahmen der Einwohnerfragestunde schlug Rudi Walde vom Schwalmweg vor, ein rein ehrenamtliches und nicht auf Kommerz aufgebautes, soziales Netzwerk mit kostenlosen Angeboten einrichten zu wollen, so wie es in anderen Teilen Deutschlands bereit besteht. Dabei sicherten ihm BzV, Verwaltung und Bernd Weinberg, Chef des Fischelner Rathauses, Unterstützung zu. Nun sucht er viele Mitstreiter(innen), die sich bei ihm unter der Tel.-Nr. 0 21 51-30 21 46 oder/und über seine E-Mail-Adresse rudi.walde@unitybox.de melden können.

Regenpfütze Hees
Angeregt durch einen Artikel in der Fischelner Woche stellte Ina Spanier-Oppermann, MdL (SPD), die Anfrage an die Verwaltung, wann die regelmäßige Pfütze am Zugang zur neuen K-Bahn-Haltestelle Bahnhof Fischeln auf der Hees an der Ecke zur dortigen kleinen Sackgasse endlich beseitigt wird. Die nächste Sitzung der BzV ist für den 15. Dezember vorgesehen. Lothar Neubauer FiWo

Bericht von der 07. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) am 13.08.15

Am Anfang der sehr gut besuchten Sitzung gab Katrin Lattrich, die bei der Wahl am 25. 05. 2014 einen Sitz für die AfD errungen hatte, die aber nie Mitglied der AfD war, bekannt, dass sie ab sofort als parteilos gilt und nicht mehr für die AfD spricht. Diesen Schritt hat sie gewählt, weil mit der neuen Bundesvorsitzenden der AfD, Frauke Petry, ein zu großer Rechtsruck der AfD eingetreten sei.

Die Grundschule Wimmersweg mit der Dependance in Stahldorf heißt nun „Grundschule am Stadtpark Fischeln“
Eine Verwaltungseinheit bildeten die beiden Grundschulen Wimmersweg und Vulkanstraße kommissarisch schon lange. Doch ab dem 1. August sind sie nun offiziell eine Einheit im Schulverbund mit dem Hauptstandort am Wimmersweg. Beide bisherigen (Teil-) Schulkonferenzen haben einen neuen einheitlichen Namen gesucht und sich einstimmig für den Namen „Grundschule am Stadtpark Fischeln“, Städtische Gemeinschaftsgrundschule -Primarstufe-, Wimmersweg 21, 47807 Krefeld, entschieden. Die BzV stimmte dem Vorschlag einstimmig zu.

Der neue Krefelder Flächennutzungsplan (FNP)
Der bisherige FNP stammt aus dem Jahr 1974. In einem 15-jährigen Planungsprozess hat die Stadt einen neuen aufgestellt, am 08. 04. 2014 abschließend beschlossen und der Bezirksregierung zur Genehmigung vorgelegt. Mit einigen Nebenbestimmungen, die Krefeld am 7. Mai bereits akzeptiert hat, ist er von der BezReg am 14. Mai genehmigt worden. Diese Vorgaben betreffen die 60 ha große Konzentrationszone für Windenergieanlagen mit möglicher Anlagenhöhe bis 100 Metern über Grund und dem entsprechenden Landschaftschutz im Bereich Holz- und Höferweg sowie Venloer und Tönisvorster Straße bis zur Grenze mit Kempen. Weitere Flächen für Windräder wird es (vorerst) nicht geben. Von der Genehmigung ausgeschlossen sind vier Flächen nahe des Schulzentrums Horkesgath, nördlich des Siempelkampgeländes, die Wohnfläche nahe Mediamarkt am Krüllsdyk und das Gewerbegebiet südlich der Brauerei Königshof. Außerdem wird eine vorgesehene Wohnbaufläche in Traar als Mischgebiet festgelegt und eine vorhandene Waldfläche im Bereich der Deponie Horster im Chempark Uerdingen als Industriegebiet deklariert.

Baugebiet Fischeln Südwest
Das vorgesehene Neubaugebiet südwestlich von der Willicher Straße und dem Hannixweg ist 327.000 qm groß. Darauf sollen ca. 450 Wohneinheiten in freistehenden Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und Reihenhäusern mit Grünfl ächen dazwischen entstehen. Eine Anbindung an den Hannixweg soll nicht erfolgen. Eine ursprünglich vorgesehene Grundschule, ein Kindergarten und eine Bezirkssportanlage sollen wegfallen. Die Grundstücke sollen einzeln von einem Berliner Planungsbüro vermarktet werden, was zu Kritik der BzV führte.
Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen sollen in den Bau der Südwestumgehung, für die bereits Planrecht besteht, und in den maroden Stadthaushalt fließen. Der Ausbau des Baugebiets soll Zug um Zug in Teilschritten in den nächsten 15 bis 20 Jahren realisiert werden. Obwohl der dazugehörige Bebauungsplan 652 bereits 2006 rechtskräftig wurde, ruhte die Weiterentwicklung bisher. Inzwischen hat die BezReg Düsseldorf die drei Fischelner neuen Baugebiete in ihrer FlächenrankingListe mit insgesamt 85 Positionen auf vorderen Plätzen eingestuft: Fischeln-Ost (Oberbruch) auf Rang 13, Fischeln Friedhof auf Rang 20 und Fischeln-Südwest auf Rang 23. Mit besonderen Schreiben von SPD, CDU und Grünen wurde die Stadt aufgefordert, (endlich) ein Entwicklungskonzept für Fischeln-Südwest aufzustellen. Das soll noch in diesem Jahr geschehen. Die BzV fordert eine umfassende Beteiligung.

Freiflächen- und Grünordnungsplanung
Auf Wunsch der Grünen stellte der kommissarische Leiter des Grünfl ächenamtes, Heino Thies, das Freiflächen- und Grünordnungskonzept von Krefeld mit dem Schwerpunkt Fischeln vor. Im Bereich der vier Wälle sind viele Straßen als Alleen vorhanden. Sie sollen erhalten werden. Zum inneren Ring im Radius von 2,5 km gehören der Stadtwald, der Schönwasserpark, die Friedhöfe und der Stadtpark Fischeln. Letzterer soll nach Süden erweitert und die Baumreihe mit Pyramideneichen vervollständigt werde

Die Spielplätze An de Welt, Büdericher Straße und Grevenbroicher Straßesollen saniert werden und neue sollen dazukommen. Auf der Kölner Straße und der Hafelsstraße könnte der Baumbestand vergrößert werden. Zum äußeren Ring gehören u.a. das Fischelner Bruch, der Forstwald, Niederbruch und der Fischelner Friedhof. An den Ortsrändern soll der Übergang zur freien Landschaft mit Gemüsebau und Landwirtschaft erhalten bleiben, so z.B. an der Kütterheide und an Fichtenhain. Ziel ist es, alle diese Teile noch stärker zu vernetzen. Dazu gehören die Transversale für Radler und Fußgänger entlang der Bahn vom Forstwald bis Uerdingen und ein Radweg rund um Krefeld herum.

In der Gesamtfläche von Krefeld mit 13.774,3 ha sind 6.049,1 ha Baufläche enthalten. Die baulich ungenutzten Flächen für Grünanlagen, Wasser, Landwirtschaft und Wald werden gegenüber dem FNP von 1974 um 53,7 ha kleiner!

Zukünftige Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Hauptschule Wehrhahnweg
Ab sofort soll die ehemalige Schule maximal 60 Flüchtlinge, überwiegend Familien, aufnehmen. Carola Ponzelar-Reuters (CDU und Vors. des dortigen Trägervereins Jugendzentrum Stahlnetz) rechnet damit, dass das JZ wohl stark bei der Betreuung der Flüchtlingskinder einbezogen werden wird.

Mögliche Zusammenlegung der beiden Fischelner Schiedsamtsbezirke
Nach dem Tod des Schiedsmannes von Königshof, Hans Bruns, am 18. März und dem altersbedingten Ausscheiden von Karl Reichenberg für Fischeln in wenigen Monaten müssen für die ehrenamtlichen Stellen neue Schiedsleute gesucht werden. Diese Konstellation nimmt die Stadt zum Anlass, die beiden Schiedsamtsbezirke Fischeln und Königshof, wie in den anderen Stadtteilen bereits geschehen, zusammenzulegen und nur noch eine Position für Gesamt-Fischeln ausschreiben zu wollen. Sowohl SPD als auch CDU hatten sich bereits im Vorfeld vehement für den Erhalt beider Stellen ausgesprochen. Auch der Vorsitzende aller Schiedsleute des Bezirks Krefeld-Moers, Heinz-Günther Roeder, plädierte als Berichterstatter hoch emotional für den Erhalt der ehrenamtlichen Stellen zum Wohle der Bürger. Die Gründe dafür lägen darin, dass Fischeln der größte Stadtteil ist, dass es in Fischeln zwar zzt. nur gut 10 Fälle/Jahr gibt, dass aber jeder einzelne Fall anders liegt. Die Kontakte mit den Beschwerdeführern, die Terminabsprachen, die Verhandlung selbst in den Räumen des Schiedsmanns, das gerichtsfeste, formblattgebunden Protokoll und die Nachbearbeitung erfordern manchmal viele, viele Stunden. Auch kann nicht die Einsparung von etwa 1.000 Euro Aufwandspauschale/Jahr herangezogen werden. Hinzu kommt, dass nur jemand wirklich schlichten kann, wenn er vor Ort die sozialen Verhältnisse kennt. Bei einer Stelle für ganz Fischeln wäre Linn vertretungsweise ohne die Kenntnisse der hiesigen Verhältnisse zuständig. So hat sich die BzV Fischeln bei einer Enthaltung für den Erhalt beider Schiedsamtsbezirke ausgesprochen und umfangreich Ausschreibung gefordert.

Sanierung Kölner Straße
Die vorgesehene Planung sieht u.a. eine behindertengerechte Straßenbahnhaltestelle am Rathaus vor. Dabei wird das jeweilige Linksabbiegen von und zu den Einfahrten mit den dahinter liegenden Parkplätzen zu den Geschäften Hafels, Apotheke und Krischer nicht mehr möglich sein. Aus diesem Grund stellten Benedikt Lichtenberg (CDU) und Hans Günter Koch (SPD) die bereits auch öffentlich diskutierte Alternative vor, die eine mittige Zusammenlegung der Haltestellen Rathaus und Clemensstraße zum Inhalt hat. Vorteile wären, dass die Kreuzung Hafelsstraße für alle Richtungen frei wäre, dass die oben genannten Einfahrten beiderseits an- und abgefahren werden können, dass der gewünschte Dorfplatz an der Einmündung Anrather Straße gut realisierbar wäre, dass die Zahl der Parkplätze nur gering kleiner würde und das auch vom Saassenhof in kurzer Entfernung eine barrierefreie Haltestelle erreicht werden könnte. Weder Fischeln Open noch der Schützenzug wären gefährdet. Dieses Konzept wurde von der BzV als Prüfauftrag an Stadt und Stadtwerke (SWK) definiert und bei einer Enthaltung so angenommen.

Einwohnerfragestunde
Paul Plückhahn aus Königshof monierte ein noch ausstehendes Antwortschreiben auf seine schriftliche Eingabe an die Stadt. Darin hatte er vorgeschlagen, nahezu kostenneutral zwei der vielen 30-km-Verkehrsschilder auf der Vulkanstraße abzumontieren und diese auf der Oberbruchstraße anzuschrauben, damit dort vor der Schule endlich eine Verkehrsberuhigung entsteht.

Anfragen::
Einige Bezirksverordneten leiteten die von Bürgern an sie herangetragenen Fragen und Beschwerden weiter an die Stadtvertreter, die diese auf der nächsten Sitzung beantworten werden:

1. Wird, wie geplant, der Radweg an der Anrather Straße zwischen der Eisenbahnschranke an Edelstahl bis Hückelsmay in diesem Jahr gebaut?
2. Auf der Straße Raderfeld wird bis auf den Gehweg (mit und ohne Bordstein) wild geparkt, ebenso auf dem Fuß-/Radweg von der Camesstraße in die Schrebergärten hinein.
3. Auf der Oberbruchstraße (Höhe Haus 50), ebenso an der Kreuzung Kölner Straße/Jakob-Lintzen-Straße werden die vorgesehenen 5 m Abstände zur Einmündung ständig zugeparkt. Eine
Schraffierung der Flächen wird (erneut) vorgeschlagen.
4. Zwischen Hammerstein- und Franz-Hitze-Straße verschließt ein Törchen den Durchgang. Passanten, besonders Gebehinderte, fällt der Umweg schwer.

In Sachen Zuhörer Einige der Zuhörer beklagten die schlechte Hörqualität beim Verlauf der Sitzung mit den Worten: „Das alles ist gut und schön, was da gesagt wird, aber man versteht ja nix!“ Offensichtlich liegt es an der schlechten oder schlecht eingestellten Lautsprecheranlage sowie ihrem Frequenzgang, an der zu geringen Anzahl an Mikrophonen sowie deren zu seltenen Benutzung und wohl auch hin und wieder an der zu schnellen, zu leisen und zu undeutlichen Aussprache.



Position Werbering Fischeln zum Vorschlag in der Bezirksvertretung vom 13. 08., barrierefreie Haltestellen auf der Kölner Straße beidseits in Höhe der Sparkasse zu errichten: Diese Lösung wird vom Werbering Fischeln zwar nicht favorisiert, weil auch dadurch die Parksituation in der Kernzone der Fischelner Geschäftswelt (zwischen Hafelsstraße und Clemensstraße/Clemens Markt) verschlechtert wird. Sie wäre aber auf jeden Fall besser als die von der SWK erstrangig vorgesehene Errichtung der barrierefreien Haltestelle in Fahrtrichtung Stadt auf Höhe von Rewe mit allen bereits dargelegten Nachteilen. Aber auch bei Haltestellen in Höhe der Sparkasse plädiert der Werbering Fischeln dringend dafür, den barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Straßenbahnen am Bürgersteig vorzusehen und nicht in Richtung Straßenmitte.

Nächste Bürgersprechstunde der Fischelner Bezirksvorsteherin
Fischeln soll wachsen – was halten Sie davon? Diese und andere Themen können mit der Fischelner Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm am Donnerstag, 27. August, in der Zeit von 15.30 – 17.30 Uhr im Rathaus an der Kölner Straße (Erdgeschoss, Zimmer 3) erörtert werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

FiWo 34/15

Bericht von der 6. Sitzung der Bezirksvertretung (BzV) Fischeln am 19. Mai 2015


Im Nachgang zur letzten Sitzung der BzV am 17. März wurde eingangs diskutiert und bemängelt, dass das Gebäudemanagement der Stadt Krefeld für das Fischelner Rathaus und für andere städtische Gebäude immer noch kein Nutzungskonzept erarbeitet hat und dass sehr viele Räume leer stehen. Dabei könnten Mieteinnahmen den maroden städtischen Haushalt massiv entlasten.

Zwei Einträge in die Denkmalliste
Die BzV folgte einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, das ehemalige Heizkraftwerk sowie das dazugehörige Gebäude der ehemaligen Provinzial-Erziehungsanstalt Campus Fichtenhain 51 (Baujahr 1954) wegen bezirksbezogener Bedeutung in die Denkmalliste der Stadt Krefeld einzutragen. Mit Mehrheit bei einer Enthaltung folgte die BzV ebenso dem Verwaltungsvorschlag, das 1938-43 erbaute und zzt. leer stehende Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule, zuletzt Erich-Kästner-Schule, an der Kölner Straße 285 in die städtische Denkmalliste einzutragen. Wann, wie und an wen die Anlage an der Kölner Straße verkauft werden wird, ist noch nicht offen.

Zusammenlegung der Fischelner Schiedsamtsbezirke
Derzeit ist Fischeln in zwei Schiedsamtsbezirke unterteilt. Für den südlichen Teil ist der Schiedsmann Karl Reichenberg zuständig. Der nördliche Bezirk ist zzt. unbesetzt, da der bisherige Schiedsmann Hans Bruns am 18. März 2015 verstorben ist. Bei beiden Schiedsleuten war deren Inanspruchnahme über Jahre hinweg mit jeweils durchschnittlich 5 Verhandlungstagen im Jahr relativ niedrig. Die geringe Fallzahl ist nicht förderlich, da sich neu gewählte Schiedspersonen nur sehr langwierig einarbeiten können. Außerdem würden bei einer Zusammenlegung die jährlichen Kosten für die Bereitstellung eines Dienstzimmers in der Wohnung, für den Verbandsbeitrag und für die Verbandszeitung Deutscher Schiedsmänner sowie für Fortbildung und Fachliteratur von etwa 1.150 Euro/Jahr eingespart werden. Unter diesen Gesichtspunkten war die BzV mit der Zusammenlegung einverstanden. Einhergehend damit haben nun alle Krefelder Stadtteile jeweils einen Schiedsmann mit jeweils rund 8 Fällen im Jahr. Außerdem vertreten sich nun die Bezirke Süd (Jörg Rüdiger Vick) und Fischeln (Karl Reichenberg) gegenseitig. Diese Reglung gilt allerdings nur für wenige Monate, da Karl Reichenberg im Oktober in den Ruhestand geht und für ihn dringend ein Nachfolger gesucht wird. Interessenten können sich bei der Stadtverwaltung melden.

Bebauungsplan Nr. 788 Breuershofstraße
Im bisherigen Flächennutzungsplan ist der Teil westlich der Breuershofstraße als Industriegebiet ausgewiesen. Im neuen FNP wird er, wie bisher bereits der Teil östlich der Breuershofstraße, als (kleinteiliges) Gewerbegebiet deklariert.

Zukünftiges Baugebiet Fischeln Süd-West
Im neuen, noch nicht rechtskräftigen Flächennutzungsplan werden für Fischeln drei Neubaugebiete ausgewiesen: Oberbruchstraße, am Friedhof und Fischeln-Südwest. Es ist ausdrücklicher Wunsch der örtlichen Politik, von diesen drei vorgesehenen Neubaugebieten in Fischeln den Bereich Fischeln-Südwest in dem noch landwirtschaftlich genutzten Dreieck südwestlich von Willicher Straße und Hannixweg als Erstes zu bebauen. Abgetrennt davon soll dahinter die geplante, für die Entlastung der Kölner Straße und für gute Anbindung des Gewerbegebiets Breuershofstraße wichtigen Umgehungsstraße zwischen Kölner Straße und Anrather Straße entstehen. Die Wohnstätte sieht vor, von den ihrem Besitz befi ndlichen 45.000 Quadratmetern zunächst ein Drittel mit 50 bis 70 seniorengerechten Wohneinheiten zu bebauen und von dem Erlös, den die Stadt dafür erzielt, die Umgehungsstraße zu fi nanzieren. Die Verwaltung hat noch kein Konzept erarbeitet. Deshalb ist ein möglicher Baubeginn der Häuser frühestens in rund drei Jahren zu erwarten.

Seniorengerechtes Bauen, Wohnen und Leben in Fischeln
Die Stadtverwaltung entwickelt seit einigen Monaten mit dem Termin 31. Juli 2015 ein gesamtheitliches Konzept für den sozialen Pfl egebedarf, ambulant und stationär. Dabei geht sie von der Prämisse aus, dass die Betroffenen in ihrem Stadtteil, ihrem Quartier, bleiben und auch dass sie, soweit es geht, zu Hause bleiben möchten. Erschwert wird die Verwirklichung dadurch, dass es kaum Personal im Pflegedienst gibt. Obwohl das Konzept noch nicht fertig ist, sind die Bedarfszahlen bereits ermittelt. Danach benötigt Krefeld insgesamt keine neuen Pflegeplätze. Allerdings gibt es in den Außenbezirken sektoral Zusatzbedarf, so auch in Fischeln. Hier liegt der rechnerische Bedarf bei 137 Plätzen, wovon etwa 80 vorhanden sind. Manuela Hansmann vom Arbeiter-Samariter-Bund vom Wimmersweg 29 in Fischeln erläuterte das dortige Angebot für Senioren: Demenz-Cafe´, Kurse für Gedächtnistraining, die gerade entstehende „Zukunftswerkstatt zur Vorbeugung bei Demenz“, die ehrenamtliche Betreuung von Familienangehörigen und verschiedene Vorträge dazu.

Runder Tisch zur Sanierung der Kölner Straße zwischen Rathaus und Eichhornstraße
Auf Antrag der CDU-Fraktion wird die Verwaltung eindringlich aufgefordert, über die Sanierung der Kölner Straße einen Runden Tisch mit allen Beteiligten umgehend einzurichten. Dazu gehören die Stadt, die Stadtwerke, die BzV, der Werbering und der Bürgerverein. Dabei sollen die Art des Ausbaus, der Finanzbedarf, die Anteile verschiedener Kostenträger, zu erwartende Fördergelder, die möglichen Anliegerkosten, und besonders die Verkehrsführung besprochen werden. Ina Spanier-Oppermann forderte eine vorausschauende und zukunftsfähige Planung ein, wobei Autos, Straßenbahn, Fußgänger und Radler gleichberechtigt sind. Offen ist auch, wie ältere Menschen mit ihren Rollatoren kleinste Hinder nisse, wie die Fugen der Straßenbahnschienen, überwinden können. Stark bemängelt wird, dass an der Kreuzung vor dem Rathaus einige Linksabiegemöglichkeiten demnächst entfallen und dass bei der gemeinsamen Zufahrt von und zu den rund 30 Parkplätzen der Geschäfte Hafels, Krischer, Apotheke usw. nach links weder hinein noch hinaus abgebogen werden kann. Laternenmaste angerostet Mehrere Maste für Laternen und für Oberleitungen sind an der Erdkante bzw. in „Pinkelhöhe“ der Hunde stark an- bzw. durchgerostet. Beispiele dafür gibt es an der Südschule und in der Nähe des Fischelner Hallenbades. Bevor dort Schlimmes passiert, wurden die Unterhaltungspfl ichtigen aufgefordert, neue Maste zu setzen. Teile der Marienstraße als Einbahnstraße? Manfred Adam vom Bürgerverein Fischeln stellte in der Einwohnerfragestunde fest, dass in der letzten Zeit auf dem Teilstück der Marienstraße zwischen Anrather- und Clemensstraße der Verkehr enorm zugenommen hat. Er regte an, dieses Teilstück zur Einbahnstraße umzuwidmen.

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Fischeln ist am 13. August um 17 Uhr mit einer Einwohnerfragestunde um 18 Uhr vorgesehen. LN FiWo