Marienstraße

Benannt nach der Mariensäule. Sie gehörte zu den Straßen, die 1844 zur Sektion Dorf zählten, später unter der Bezeichnung "Dorfstraße' bekannt. Sie wurde auch "Crefelder Weg" und "Neue Kirchhofstraße" genannt. Offizielle Namen kannte man noch nicht, diese kamen erst 1882. In Kauf- und Erbverträgen aus den Jahren 1771 und 1855 finden wir außerdem die Namen "Mühlengasse" oder "Mühlenstraße". Grund dafür war wohl der "Molenhof" (Möhlenhof) oder die "Bockmühle", die 1802 an der Ecke Marien-/Kimplerstraße erbaut wurde. Die Mühle wurde schon 1812 durch einen Sturm vollkommen zerstört. Es war die zweite Fischelner Mühle. Die erste stand auf dem "Hees", etwa in Höhe des "Diebersweg"; vielleicht bereits um 1650.
Im Wegelagerbuch von 1857 als Weg von Fischeln nach dem "Heies Kirchturm" eingetragen: "Beginnt im Dorf und führt zur "Düsseldorfer Staatsstraße'". "Heies Kirchturm', das ist kein wirklicher Kirchturm, sondern ein Acker, der die spitze Form eines Turmes hatte.