Barrierefreier Zugang für Rathaus Fischeln im Jahr 2014

Gute Nachrichten hatte der Fachbereichsleiter Bürgerservice Mathias Schütze für die Fischelner. Bereits im Sommer 2014 wird es einen barrierefreien Zugang zum Fischelner Rathaus geben. Dies teilte er den Mitgliedern der Bezirksvertretung Fischeln jetzt mit. Anfang 2014 sollen Ausschreibung und Vergabe erfolgen. Im Frühjahr könnte mit der Baumaßnahme begonnen werden. Für Sommer 2014 ist die Fertigstellung geplant.
Ursprünglich sollte mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln von rund 180000 Euro das Stadtwaldhaus saniert werden. Das sorgte bei der Bezirksvertretung Fischeln für Unmut. Seit Jahren kämpfen die Fischelner um einen barrierefreien Zugang zum Fischelner Rathaus. Das Rathaus an der Kölner Straße ist über 100 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Deshalb kann nur auf der Rückseite des Rathauses ein Aufzug angebaut werden. Die ursprünglich angedachte Version, links neben dem Haupteingang eine Rampe zu bauen, musste aufgegeben werden. Die Seitentür liegt etwa 40 Zentimeter höher als der Bürgersteig. Im Gebäude hätte dann die Besucher ein Treppenlift erwartet. Der hätte mit einer großen Plattform Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen bequem ins Hochparterre zum Bürgerservice transportieren können.
RP 19.07.2013

Foto BV

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Investitionen für einen barrierefreien Zugang nun möglich

Die Bezirksregierung in Düsseldorf hat den Krefelder Haushalt für das Jahr 2016 und das Haushaltssicherungskonzept genehmigt. Damit ist nun die Vergabe der Planung für den barrierefreien Zugang zum Bürgerbüro Fischeln an ein fachkundiges Ingenieurbüro möglich. Im Haushalt sind dafür 50.000 Euro vorgesehen.

Das Aktionsbündnis für die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Fischelner Bürgerbüro begrüßt daher ausdrücklich den eingebrachten Antrag der am letzten Mittwoch tagenden Fischelner Bezirksvertretung. Die in der Bezirksvertretung anwesenden Fraktionen und Bezirksverordneten fordern die Verwendung und Vergabe der Finanzmittel zur Planung für einen barrierefreien Zugang. Damit wäre endlich ein erster Schritt zur Teilhabe möglich, der im Grundgesetz Artikel 3, Abs. 3, und im § 1 des Sozialgesetzbuches im Buch IX garantiert ist. Lediglich die FDP hat sich diesem Antrag im Vorfeld nicht angeschlossen. Das Aktionsbündnis wird in den kommenden Monaten bei der Fachverwaltung nachhaken, ob der Auftrag noch in diesem Jahr vergeben wird und befürwortet den Zusatz im o.g. Antrag, dass die Haushaltsmittel sonst nach 2017 übertragen werden. Auf keinen Fall wird das Aktionsbündnis still halten, wenn eine Vergabe wieder mit der Begründung eines bereits seit Jahren nicht erstellten Nutzungskonzepts verhindert wird. Quelle FiWo