An der Hufschmiede

Ein Teil der Kneinstraße wurde lt. Ratsbeschluß vom 8.4.1963 umbenannt. Ursprünglich sollte die Kneinstraße bis zur Wilhelm-Stefen-Straße durchgeführt werden. Neue Planungen machten dies unmöglich. Das Teilstück Kneinstraße zwischen Wilhelm- und Kimplerstraße wurde deshalb in 'An der Hufschmiede' umbenannt. Man wollte erreichen, daß das uralte Hufschmiedehandwerk nicht ganz in Vergessenheit gerät. Im Jahr 1854 bewogen Fischelner Bauern den in Krefeld arbeitenden Hufschmiedegesellen Johann Osterath, in Fischeln eine Schmiede zu eröffnen. Aus alten Unterlagen ist ersichtlich, daß die Bauern das kleine Anwesen Fischeln Nr. 234, an der Landstraße, für den Hufschmied erwarben. Die Hufschmiede wurde eingerichtet, und im Laufe der Jahre hat der Hufschmied die vorgelegten Gelder zurückgezahlt. Die Nachkommen haben den Betrieb vergrößert, so daß er inzwischen bis zur umbenannten Straße reicht. Im Zeitalter der Technik haben die Nachkommen des Schmiedes sich auf Fahrzeugbau, Bremsen- und Kipperdienst umgestellt.

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